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November 2017
Nr. 226


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Stormtroopers auf der Heartland Schlussparty.
Foto: Wolfgang Ritzberger
Herzlich

Ende Oktober fand in Indianapolis das 26. Heartland Filmfestival statt, bei dem „Die beste aller Welten“ ihre US-Premiere feierte. Produzent Wolfgang Ritzberger schildert seine Eindrücke aus der neuen Welt.

Jeder kennt die Academy Awards (vulgo Oscar), die Emmys, die Golden Globes und eventuell noch Sundance oder Tribecca. Dann aber ist Schluss für die meisten. Offen gestanden habe ich auch die Vielfalt der Festivals in Österreich nicht immer vollständig auf dem Radar. Wir waren mehr als überrascht, dass wir vom Festival Der neue Heimatfilm, bei dem unser Film im Sommer als Eröffnung gezeigt wurde, mit dem Preis der Jugendjury heimgefahren sind. Mit einer Hochrechnung ist es also nicht schwer, sich vorzustellen, was sich da in den USA tut und genau das haben wir uns auch gedacht, als die Einladung nach Indianapolis hereingeflattert ist. Aha, dort gibt’s ein Filmfestival, wobei mir im Zusammenhang mit Indianapolis nur die 500 Meilen Rennen einfallen, eventuell noch die NFL Football-Teams. Die Festivalstrategie ist mittlerweile eine eigene Wissenschaft und in den Überlegungen, ist das jetzt für den Eintritt zum Beispiel in den US-Markt das richtige Festival, kann man sich ganz elegant in Fallstricken dieser Überlegungen hoffnungslos verstricken. Wiewohl die Überlegungen ja nicht ganz falsch sind, aber wer kann jetzt wirklich beantworten, was in diesem Zusammenhang „richtig“ ist. Bis auf einige wenige Ausnahmen: für einen österreichischen Film sind Diagonale, Crossing Europe und Viennale immer richtig, und ich vermag mit freiem Auge nicht zu erkennen, was an den Academy Awards falsch sein soll.
Aber Heartland? Wie meist sind stille Wasser doch meist recht tief, und das Heartland Festival zählt zwar nicht unbedingt zu den ganz großen Festivals, aber eine Stufe drunter ist es mit knapp 300 Filmen in zehn Tagen eines der größten und, auch nicht unwichtig, es zahlt, auch im Vergleich zu den bekannteren Festivals, ganz ordentliche Preisgelder. Noch eins, man weiß nie, wer da im Publikum sitzt, das wissen alle Schauspieler und ein bisserl Glück gehört auch dazu. Also, auf nach Indianapolis.

Von seinen Festival-Eindrücken, von einer besonderen Spezialität, die es zu importieren durchaus lohnen würde, und von der Schlussparty mit Stormtroopers berichtet Wolfgang Ritzbberger ab Seite 26 der aktuellen Ausgabe von MEDIA BIZ.
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