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April 2018
Nr. 230


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MEDIA BIZ digital


Ben Gurion Epilog
(www.go2films.com)
Foto: Courtesy Of David Marks 11110006
Shalom und Servus

Der erste Teil des diesjährigen jüdischen Filmfestivals eröffnete Mitte März im Urania Kino mit einer Dokumentation mit und über Ben Gurion, die auf einem Interview aufbaut, das viele Jahre unentdeckt in einem Archiv lag. Wolfgang Ritzberger war bei der Eröffnung.

Ben Gurion ist eine der zentralen politischen Persönlichkeiten Israels, als Pionier in einer Zeit, in der Israel noch eine ferne Fiktion war und der Wiener Journalist Theodor Herzl seine Ideen des Judenstaates zu dem formte, was dann später Zionismus genannt wurde, und als Politiker des neuen Staates Israel, als dessen erster Ministerpräsident. Die Rolle des aus einem kleinen polnischen Dorf stammenden David Ben Gurion, so sein voller Name, ist ausreichend beleuchtet worden. Die Filmrollen, die Regisseur Yariv Mozer im Archiv fand, galten seit Jahren als verschollen. Darauf zu sehen ein Interview, das Ben Gurion im Jahr 1968 in seinem Haus im Kibuzz Sede Boker in der Wüste Negev, in dem er nach seinem Rückzug aus der Politik lebte und arbeitete, gab. Sechs Stunden lang, sozusagen ein sehr persönliches Dokument, fast schon ein politisches und persönliches Testament dieses weit über Israel hinaus geachteten Staatsmannes. Aber, wie immer gibt es ein „aber“ - von den Tonrollen fehlte jede Spur, und als Stummfilm ist ein Interview offensichtlich nur suboptimal.

Mehr über den Eröffnungsfilm und die Gäste des ersten Teils des jüdischen Filmfestivals, das dem Jubiläum „70 Jahre Israel“ gewidmet war, berichtet Wolfgang Ritzberger auf Seite 23 der aktuellen Ausgabe von MEDIA BIZ.
Der zweite Teil des Jüdischen Filmfestivals Wien wird sich im Oktober mit dem Jubiläum „100 Jahre Erste Republik“ beschäftigen.



Shalom Austria!
Jüdisches Filmfestival Wien
11. bis 18. Oktober 2018

www.jfw.at
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