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März 2017
Nr. 219


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Im Bild vorne: Kameramann Benjamin Epp, aac rund um Orth an der Donau.
Foto: Kurt Brazda /
Benjamin Epp
B wie Bach, Beethoven, Bruckner und Bertie

„Evolution auf B“ heißt der Film-Essay von Kurt Brazda und Benjamin Epp, aac den die beiden über den Komponisten Karl Schiske gedreht haben. Bei der Premiere im Jänner im Stadtkino im Wiener Künstlerhaus war Wolfgang Ritzberger im Publikum.

Karl Schiske ((1916 - 1969) gilt als Vater der modernen Musik in Österreich, in seiner Meisterklasse unterrichtete er Komponisten wie Otto M. Zykan oder Kurt Schwertsik. Seine eigene Musik erlebt derzeit eine Renaissance: So spielte das ORF-Orchester etliche seiner Werke in den letzten Jahren neu ein. Allerdings, filmisches Dokumentarmaterial ist so gut wie keines vorhanden, was dazu führte, dass Regisseur Kurt Brazda und sein Kameramann Benjamin Epp ihren Film als Essay bezeichnet wissen wollen. Interviews mit ehemaligen Schülern oder, wie im Falle Otto M. Zykans, mit der Musikwissenschafterin Irene Suchy, Zykans Lebensgefährtin, bilden neben der Musik Schiskes das Gerüst des Filmes.

Kopfkino
Brazda und Epp gingen für die filmische Umsetzung auf die Suche nach Bildern, die die Musik kongenial ergänzten und setzen in der Wahl des Bildausschnitts auf Assoziationen zur Musik. So entsteht im Betrachter auch ein Kopfkino: Was könnte idealer sein, als das Gesehene mit den eigenen Bildern und Vorstellungen zu kombinieren. Wer sich daher auf die Bildsprache des Filmes einlässt, erlebt die Musik Karl Schiskes sehr intensiv und manchmal völlig neu. „Neben der Qualität der Bilder,“ betont Kurt Brazda, „war uns daher auch der Ton sehr wichtig, was aber bei einem Film über einen Komponisten auch auf der Hand liegt.“

Mehr zu „Evolution auf B“ erfahren Sie auf Seite 30 der aktuellen Ausgabe. Eine Niederösterreich-Premiere ist geplant, der Termin wird auf mediabiz.at, www.facebook.com/MEDIABIZ.at und via Newletter verbreitet, sobald er bekannt ist.
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