N E W S
„Licht“
Foto: Christian Schulz NGF LOOKS

„Die beste aller Welten“
Foto: RitzlFilm

Österreichischer Filmpreis 2018

Insgesamt wurden 19 Spiel-, 20 Dokumentar- und 18 Kurzfilme zum Auswahlverfahren eingereicht. Teilnahmekriterien für programmfüllende Spiel- und Dokumentarfilme waren ein Kinostart im Zeitraum Oktober 2016 bis November 2017, der Nachweis einer erheblichen österreichischen kulturellen Prägung bzw. bei internationalen Koproduktionen die Anerkennung der Koproduktion durch das BMWFW. Aus allen Einreichungen haben die derzeit 415 wahlberechtigten (ordentlichen) Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films in einem geheimen, notariell überwachten Wahlverfahren die Nominierungen in 16 Preiskategorien ausgewählt. Kurzfilme qualifizieren sich auf Grund von Auszeichnungen und Festivalerfolgen des vergangenen Jahres für die Teilnahme. Für die Kategorie „Bester Kurzfilm“ wurden die Nominierungen von der Wahlgruppe Kurzfilm, bestehend aus 26 Akademie-Mitgliedern plus je einem/er Vertreter/in der Kooperationspartner VIS Vienna Shorts und Shortynale Kurzfilmfestival Klosterneuburg, gewählt.
Am 6. Dezember 2017 wurden im Rahmen einer Pressekonferenz der Akademie des Österreichischen Films die Nominierungen zum Österreichischen Filmpreis 2018 bekannt gegeben. Barbara Alberts historisches Drama „Licht“ ist in 14 Kategorien, Adrian Goigingers Debutfilm „Die beste aller Welten“ in neun Kategorien, Stefan Ruzowitzkys Thriller „Die Hölle“ in sieben und „Untitled“ von Michael Glawogger und Monika Willi in fünf Kategorien nominiert. „Die Migrantigen“ (Regie Arman T. Riahi) haben es in vier Kategorien geschafft, „Die Blumen von gestern“ (Regie Chris Kraus) in drei und „Mindgamers“ (Regie Andrew Goth) und „Wilde Maus“ (Regie Josef Hader) in zwei Kategorien.

Alle Nominierungen: 
www.oesterreichische-filmakademie.at/2018/nominierungen2018.html

Gala am 31. Jänner 2018
Die endgültigen Preisträger/innen in allen Kategorien werden in den kommenden Wochen durch die Akademie-Mitglieder aus den Nominierungen gewählt. Auch dieser zweite Wahlgang ist geheim und wird von Notar Dr. Stephan Prayer überwacht. Das Endergebnis wird am 31. Jänner 2018 von der Akademie des Österreichischen Films bekannt gegeben und die von der österreichischen Medienkünstlerin Prof. VALIE EXPORT gestalteten Preisskulpturen im Rahmen einer festlichen Gala im Auditorium Grafenegg verliehen.
Moderiert wird die Gala von Hilde Dalik und  Christoph Grissemann. Mit der Gestaltung wurde Regisseurin Mirjam Unger ("Maikäfer flieg!") beauftragt, die diese unter das Motto "Into the Future" stellt. Für die Musik sorgt Gudrun von Laxenburg und als Late Night DJs wurden etepetete engagiert.

Prof. VALIE EXPORT
Foto: eSeL.at
Der Österreichische Filmpreis
in ORF eins, ORF 2 und ORF III

ORF III ist erneut Medienpartner der Akademie des Österreichischen Filmpreises und präsentiert einen Programmschwerpunkt anlässlich der Verleihung am 31. Jänner 2018. Begleitet wird der Event nicht nur mit Live-Schaltungen aus dem Auditorium Grafenegg, sondern auch mit prämierten Filmen der Vorjahre.
Den Auftakt macht bereits am 26. Jänner das Drama „Einer von uns“ von Arash T. Riahi und Karin C. Berger, das 2016 als bester Spielfilm nominiert war. Schauspieler Christopher Schärf wurde damals für die „Beste männliche Nebenrolle“ ausgezeichnet. Am Abend der Preisverleihung, am 31. Jänner, meldet sich „Kultur Heute Spezial“ mit zwei Sendungen aus Grafenegg (19.50 Uhr und 21.55 Uhr). Darin werden die Nominierten vorgestellt, Höhepunkte der Gala präsentiert und die Gewinner/innen des Abends zu Wort gebeten. Des Weiteren zeigt „ORF III Spezial“ die im Jahr 2016 jeweils für die beste Hauptrolle ausgezeichneten Filme „Jack“ (20.15 Uhr) mit Johannes Krisch und „Superwelt“ (22.20 Uhr) mit Ulrike Beimpold.

Der „kulturMontag“ in ORF 2 befasst sich am 29. Jänner ab 23.10 Uhr ausführlich mit dem Österreichischen Filmpreis 2018. Am Tag nach der Preisverleihung, am 1. Februar, steht um 22.00 Uhr in ORF eins eine weitere Ausgabe von „Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film“ auf dem Programm, die sich dem aktuellen heimischen Filmgeschehen widmet.

Zwei ORF-Premieren und vier Dakapos im Jänner und im Februar
Damit soll auch das Filmprogramm in ORF eins und ORF 2 ganz im Zeichen der Austro-Oscars stehen: Mit „Anfang 80“ beweisen Karl Merkatz und Christine Ostermayer am 21. Jänner ab 23.05 Uhr in ORF 2 einmal mehr, dass es für die junge Liebe nie zu spät ist. ORF eins zeigt am 30. Jänner, 1.05 Uhr, Marvin Krens Sci-Fi-Film „Blutgletscher“ und am 31. Jänner, 21.35 Uhr, Andreas Prochaskas Literaturverfilmung „Das finstere Tal“.
Regisseurin und Drehbuchautorin Marie Kreutzer stürzt am 1. Februar um 20.15 Uhr in ORF eins sechs mitteljunge, beruflich erfolgreiche Bobos mitten in die neue Welt des Eltern-Daseins – bis Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan und Andreas Kiendl in der gleichnamigen Kino-Komödie schließlich vor der Frage stehen „Was hat uns bloß so ruiniert?“ (ORF-Premiere). Mit dem Episodenfilm „Thank You for Bombing“ (ORF-Premiere) begleitet Regisseurin Barbara Eder um 22.30 Uhr drei internationale TV-Korrespondenten (Erwin Steinhauer, Manon Kahle, Raphael von Bargen) in ihren Alltag mitten im Krieg. Abschließend steht um 0.30 Uhr ein Dakapo des Arthouse-Psychothrillers „Ich seh Ich seh“ auf dem Programm.