N E W S
Die unglaubliche Tragödie von Richard III.
2 Discs, insgesamt 166 Minuten
Die sehr frei nach Shakespeare von Michael Niavarani interpretierte, Lachmuskeln strapazierende Version des Königsdramas spielt in einem dem historischen Globe Theatre nachempfundenen Theaterraum in der Marx Halle in Wien. Unter der Regie von Peter Schröder und mit einer eingespielten und experimentierfreudigen Crew an Kameraleuten rund um Wolfram Zöttl, aac und Alexander Boboschewski, aac beschritt man bei der TV-Aufzeichnung neue Wege.
An zwei Abenden wurde Anfang Mai 2015 das gesamte Stück vor Publikum mitgefahren, mit Close-Ups und speziellen Auflösungen, zum Beispiel der Kampfszenen – Michael Niavarani und Bernhard Murg als Fechter.
Dank dieser äußerst gelungenen Aufzeichnung können Zuschauer sich nicht nur über Michael Niavaranis freie Interpretation von Richard III. köstlich amüsieren, sondern sich auch der Illusion hingeben, mitten im Geschehen zu sein. Ein sehr gelungenes Modell einer speziellen Form der Theateraufzeichnung, das sich für Produktionen im Bereich des Sprech- oder Musiktheaters empfiehlt, wenn man diese nicht nur abfilmen, sondern wirklich filmen möchte.
Die Bonus-DVD bietet 188 Minuten mit Making-Ofs, Interviews, Geburtstagseinlagen und „Richard III.“ als Oper: Die beiden Schauspieler Michael Pink und Oliver Rosskopf spielten – Pappmasken inklusive – alle und jeden und sangen auch noch.
www.globe.wien und www.hoanzl.at


Use Your Wings
Vollaromatisch und würzig würden Kulinariker das Erlebnis beschreiben, das Markus Schlesinger zwar nicht für den Gaumen, aber für alle Sinne bietet. Der Titel der neuen CD, die der Wiener Bühnengitarrist am 28. April 2016 mit einem Konzert im Wiener Vindobona vorstellte, lässt sich mit „einfach befreit durch Zeit und Raum schweben“ frei interpretieren. Ein Gefühl, das die zehn Tracks - sieben instrumentale Eigenkompositionen, zwei Coverversionen und ein Improvisationsstück - vermitteln. Auf „Use Your Wings“, seinem dritten Album nach den in den Jahren 2012 und 2014 veröffentlichten CDs „Changes“ und „Don’t Be Afraid“, bleibt Schlesinger seinem bekannten Mix aus Jazz, Blues und Folk, Eigenkompositionen und Fingerstyle-Arrangements bekannter Songs treu.
Der Mitbegründer des Vienna Fingerstyle Festivals, ein Fixpunkt der heimischen Akustikgitarrenszene (www.fingerstylefestival.at), hat sich dieser Art des Gitarrenspiels selbst leidenschaftlich verschrieben und vermittelt sie auch in Workshops an Anfänger und Fortgeschrittene.
www.fingerpicking.at


The Common Blue
Entspannend, erquickend und belebend zugleich regen die durchaus wieder erkennbaren, aber wunderbar harmonisch zu einem eigenständigen Ganzen verschmelzenden Interpretationen berühmter Vorgaben sofort zum Betätigen des Replay-Buttons an. Eine großartige Stimme, die eigentlich auch wunderbar ohne Instrumentalbegleitung auskommen würde, wird bei „Eleven Songs“ einfühlsam, spielerisch mit sehr individuellen Sounds, garniert mit feinen Drumbeats, auf ihrer Reise durch unterschiedliche Musikstile unterstützt.
The Common Blue interpretiert Songs von Billie Holiday, Bob Dylan, Fever Ray, Franz Schubert, Arctic Monkeys, Agnes Obel, Peter Gabriel oder The Beatles, und auch eine Eigenkomposition findet sich auf dem Debutalbum. Die junge Sängerin Kiara Hollatko aus Krems hat erstmals 2007 auf sich aufmerksam gemacht, als sie als Dreizehnjährige ins Finale des „Kiddy Contests“ einzog. Mittlerweile hat sie offenbar sehr klare Vorstellungen davon entwickelt, wie sie ihr Gesangstalent voll zur Geltung bringen kann. Sowohl ihre Stimme als auch der Stil der Band haben einen hohen Wiedererkennungswert, der, was besonders bemerkenswert ist, auch bei den Interpretationen der speziell gewählten berühmten Vorgaben über alle „Eleven Songs“ deutlich wird.
Die harmonisch verschmelzende Vielfalt ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass die Bandmitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Musikszene kommen. Andreas Mayerhofer, der die Keyboards bedient, ist ein „Veteran“ der heimischen Jazzszene. Der junge Bassist Robin Gadermaier zählt bereits zu den ganz großen Talenten auf seinem Instrument, speziell sein „akkordisches“ Spiel ist stilprägend für die  Band. Schlagzeuger Wolfi Rainer ist nach seinem Studium an der Jazzuni in Graz und nach einem mehrmonatigen New York Aufenthalt ein überaus gefragter Sideman der österreichischen Musikszene.
„Eleven Songs“ ist über iTunes und als CD über ATS Records verfügbar.
www.thecommonblue.com, www.ats-records.com


"WIEN MUSIK 2014"- Various Artists
Release: 18. Juli 2014
monkey. / Hoanzl (AUT), Rough Trade (digital)
„Mei Radio is’ hin“, singt etwa Birgit Denk, „mei Radio spüt oiwei ´s söwe Liad, ich hurch schon nimma hin.“ Besser könnte man den betrüblichen Zustand der Rundfunk-Anstalten in Sachen Airplay und lokaler Musikproduktion dieses Landes nicht beschreiben. Mundart, Politpop, heutige Themen und frische Kräfte haben keine Chance. Mit einer weiteren geballten Ladung an frischer Popmusik aus Wien, die alles andere als „oiwei ´s söwe“ ist, versucht WIEN MUSIK eine Verbindung zwischen herausragenden Musikern und Fans guter Musik zu schaffen.
Tracklisting:
01        Gerard feat. OK Kid: „Atme die Stadt“
02        MAdoppelT: „Drück auf Play“
03        Birgit Denk: „Mei Radio“
04        Müßig Gang feat. Der Nino aus Wien & Slivo: „Wie Immer“
05        Gebrüder Marx: „Hättma, kenntma (mochma oba net)“
06        Martin Spengler & die foischn Wiener: „wöduntagaung“
07        Garish: „Ganz Paris“
08        Bilderbuch: „Maschin“
09        Harry Ahamer: „Ko ma scho wos song“
10        Johann Sebastian Bass: „Voodoo (Single Edit)“
11        Schmieds Puls: „ Play Dead“
12        Konea Ra feat. DJ Phekt: „Vienna“
13        Alex Miksch: „Nosse Schuach“
14        Ernst Molden / Willi Resetarits / Walther Soyka / Hannes Wirth: „Malipop“
15        Sigi Maron feat. Erdal Abaci: „s‘lebm is hoat in favoriten"
16        fii: „Der Beste“
17        Minisex: „Musik“
18        We Walk Walls: „Curiosity Doesn‘t Suit You Well"
19        Trio Lepschi: „Weanaliad"


foto: Johannes Wahl
Meena Cryle
"Tell Me"
Ruf Records 2014
Mit ihrer mitreißenden Mischung aus Blues, Southern Soul und Rock’n Roll haben MEENA Cryle & The Chris Fillmore Band nicht nur die Bluesgemeinde in Europa überzeugt. Neben dem 2. Platz bei der europäischen Blues-Challenge 2011 in Berlin haben sich die Musiker auch den Einzug ins Semifinale bei der internationalen Blues-Challenge 2013 in Memphis erspielt. Im Mai 2014 ist nun mit "Tell Me" das dritte Album der vier jungen, hoch talentierten Musiker erschienen. MEENAs außergewöhnliche Stimme, die hier dank analoger Aufnahmetechnik und dem Einsatz von Bändchenmikrofonen völlig unverfälscht erklingt, wird vom virtuosen Gitarrensound von Chris Fillmore wunderbar ergänzt.
www.youtube.com/watch?v=TCq-J5CXvDkwww.meenacryle.com
www.meenacryle.com
Live-Termine: http://www.meenacryle.com/?page_id=10


Great Voices of Harlem
Der Grammy-Gewinner Gregory Porter, der erst vor rund fünf Jahren sein erstes Album veröffentlichte, feiert nicht nur mit seinem aktuellen Album Erfolge in ganz Europa, vom Echo in Deutschland bis zu Jazz-Preisen in mehreren europäischen Ländern, sondern erobert auch die Charts mit der Dokumentation seiner Auftritte mit den „Great Voices of Harlem“, die ihm zum Durchbruch verholfen haben.
Einer der ersten Musiker, der Gregory Porters Talent schon vor fast zehn Jahren zu würdigen wusste, war ein Bauer und Posaunist aus Österreich. Sein Name ist Paul Zauner, der, wenn er nicht Schweine züchtet oder mit dem preisgekrönten INNtöne Festival den mehr als 100 Jahre alten Buchmannhof in Diersbach in eine Jazz-Hochburg verwandelt, Harlem bereist, um dort neue Talente und Inspiration abzuholen.
Einen groovigen und leidenschaftlichen Mix aus Jazz und Soul erwirbt man mit der seit 26. April 2014 erhältlichen CD „Great Voices of Harlem“ (PAO Records), aufgenommen in Stockerau in Niederösterreich, gemastert in New York. Gemeinsam mit den grandiosen Musikern Donald Smith und Mansur Scott singt Gregory Porter berührende Songs wie „Over The Rainbow“, „Moanin“, „Mona Lisa“, „Stelly by Starlight“ oder „Expansions“, begleitet von der Formation Blue Brass von Paul Zauner.
www.greatvoicesofharlem.com


Son of the Velvet Rat SOVT
Firedancer
Label: www.monkeymusic.at
„Sometimes it’s a whisper, sometimes it’s a storm in your soul“. Von sanften, zerbrechlichen, fast geflüsterten Balladen über swingenden Sound bis zu stürmischem Garage-Rock spielt Georg Altziebler nahtlos mit unterschiedlichen Stimmungen und Färbungen und transportiert die damit verbundenen Emotionen - wie das Leben eben so spielt. Er ist eins mit seiner Musik, wechselt unbeschwert und fließend zwischen unterschiedlichen Genres und nimmt den aufmerksamen Zuhörer nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich mit auf eine intensive emotionale Reise.
Auf „By My Side“, „Playground“, „Loss & Love“, „Animals“, „Red Chamber Music“ und die  Cover-Kollektion „Reaper“ folgt mit „Firedancer“ ein vorwiegend im Grazer Studio von Sasa Prolic und zum Teil in Nashville und Los Angeles eingespieltes Album, das kulturell durchmischten vielseitigen Sound mit ebenso gehaltvollen Texten vereint. Mitgespielt haben dabei Altzieblers Frau und musikalische Partnerin Heike Binder, die langjährigen Weggefährten Albrecht Klinger (am Bass) und Schlagzeugerin Anne Weinhardt, Matthias Loibner an der Bauernleier (zu Englisch „Hurdy Gurdy“), die Tastenspieler Martin Gasselsberger und Fabio Schurischuster, der auf „Sing for the Deaf“ zur Ukulele greifende Fritz Ostermayer und neue Freunde wie Kolja Radenkovic (Gitarre, Mandoline, Trompete, Flügelhorn), Saxophonist Jani Šepetavec, Gitarrist Sascha Prolic und Backing-Vokalistin Vesna Petkovic.
www.sonofthevelvetrat.com


Gerald Gradwohl - Big Land
Die hochenergetische Mischung aus harmonisch verschmelzendem Rock, Jazz und Funk erzeugt Bilder von einer spannenden und abwechslungsreichen Reise durch pulsierende Ballungszentren, berauschende Höhen und ruhige, satte Ebenen. Gitarrist Gerald Gradwohl bestimmt die Route, lässt dabei aber viel Spielraum für Improvisationen.  Kirk Covington gibt am Schlagzeug das Reisetempo vor, Saxophonist Thomas Kugi improvisiert Ausflüge, und Harald Weinkum belebt das Geschehen mit sattem Bass.
Eingespielt wurden die elf Tracks, davon neun Eigenkompositionen von Gerald Gradwohl, zum Großteil live innerhalb von zwei Tagen im Wiener Without Walls Studio.
http://gradwohl.at


Black Box Radio
Underneath The Subsurface
Fünf verängstigt wirkende Jungs auf schwarzem Hintergrund, ein „strange“ geparkter Traktor auf dem Cover des Booklets, sentimental anmutende ländliche Idylle im Inneren und auf der CD-Hülle. „Inconsolable Brother“ oder „Futurama Cyber Love Disaster“, die ersten beiden Titel, klingen gar nicht so idyllisch und lenken die Aufmerksamkeit auf die Texte, mit denen die fünf Jungs sich mit der Welt, in der wir leben, kritisch auseinandersetzen und – vielleicht wirken sie deshalb auf dem Pressefoto ängstlich – deren Zukunft sie alles andere als rosig prophezeien. 
Das Debütalbum des Wiener Quintetts, eine Mischung aus Liebesliedern und tanzbarem Alternative Rock gepaart mit gesellschaftskritischen Texten, wurde großteils live im Cosmix Studio von Conny Dix eingespielt.
Die fünf Jungs: Gitarrist Joachim Viehböck, Sänger Johann Josef Grafenauer, Gitarrist Thomas Springer, Bassist Coloman Deweis und Drummer Raphael Rameis.
www.black-box-radio.com


Axel Wolph
„LVOE - 13 Months, 13 Songs“
Label: www.monkeymusic.at
Auch mit seinem mittlerweile fünften Solo-Album beweist der aus Linz stammende Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist, dass Popmusik mit Hitqualität auch alles andere als Einheitsbrei sein kann. 13 minimalistisch arrangierte, facettenreiche und teils intime Songs über das Leben, die Liebe, über Verluste und Gedanken über das Ende machen seine enge Verbindung mit seiner Musik spürbar und Lust auf weitere Durchläufe. Die sehr gelungene, eigenständige und abwechslungsreiche Mischung unterschiedlicher Stimmungen schwingt harmonisch von melancholisch bis rockig-erdig am Mainstream vorbei.
www.axelwolph.com


Wishing Well
Hans Theessink
Blue Groove BG2320
Zu seinem 65. Geburtstag hat Hans Theessink sich selbst und alle Bluesliebhaber mit einer speziell auf seinen Stil und seinen Bariton abgestimmten Mischung aus einfühlsam interpretierten traditionellen Bluessongs und Eigenkompositionen beschenkt. Er bringt die Seele des Zuhörers mit persönlichen Neuschöpfungen seiner Lieblingslieder von Bob Dylan, Brownie McGhee oder Townes van Zandt zum Baumeln und erzeugt durch den Einsatz unterschiedlicher Saiteninstrumente und Bluesharps eine Stunde lang facettenreichen Roots-Musik-Hörgenuss. Seinen unverkennbaren Stil bereichert er dabei mit einer weiteren, ganz speziellen Note. Bei sechs der insgesamt 14 Songs, die sowohl auf CD als auch auf Vinyl erhältlich sind, wirken David Pearlman am Pedal Steeler, Gyan Singh (Tabla) und Blessings Nkomo am Shaker mit. Seit April ist Hans Theessink wieder auf Tour.
www.theessink.com


Reaper
SOVT – son of the velvet rat
Label: monkey
Entschleunigung ist angesagt - und SOVT bringt sie. Die Flüchtigkeit des Seins wird auf eine feinsinnige Art spürbar durch die außergewöhnliche Stimme von Georg Altziebler, deren Vibrationen innerhalb weniger Minuten jede Zelle des Körpers in eine wohlige Stimmung, einen umhüllenden Mix aus Ruhe, Sehnsucht, Melancholie und Zuversicht versetzen.
Alziebler hat zehn durchaus unterschiedliche Coverversionen neu arrangiert, jeden dieser Songs zu seinen ganz eigenen gemacht und sehr feinfühlig reduziert zu einem runden, sehr stimmigen Ganzen. Der als Discohammer bekannte Song „I will survive“ lässt in der Fassung von Alziebler die Tanzbeinstimulatoren völlig unberührt, kriecht schaurig schön unter die Haut und vermittelt mit etwas melancholischem Beigeschmack letztendlich ein Gefühl von Stärke.
www.velvetrat.mur.at


Before it Rains
Goatmen
powered by monkey.
Das erste und bislang einzige Konzert in der Bandbesetzung mit Roman Stift (Bass), Gerhard Höffler (Drums) und Stefan Poiss (Keyboard) gab das Wiener Duo Goatmen Adam Wehsely-Swiczinsky und Florian Prix am 18. Jänner 2013 im B72 anlässlich der Präsentation ihres Debütalbums. Hauptberuflich ist der eine Industriedesigner, der andere Medientechniker. Die Wurzeln ihrer musikalischen Zusammenarbeit reichen zurück bis in ihre Jugend, in der vor allem Rock und R&B angesagt waren. Auf eine Unterbrechung der gemeinsamen Schaffensperiode, in der beide eigene musikalische Ansätze entwickelten und sich der elektronischen Musik zuwendeten, folgt nun das gemeinsame Projekt Goatmen, in dem die Ziegenmänner beide Stilrichtungen zu einem energiegeladenen harmonischen und facettenreichen Mix aus Electronic Beats und Rock, gewürzt mit der richtigen Dosis Blues und Soul, verbinden.
Einen Link zum Ziegenfalten gibt’s im Booklet, ein Video und Hörproben finden sich auf www.goatmen.net
www.facebook.com/goatmen


Closer
Und aus! Irgendwie brutal. Wieso ist das so kurz? Doch nicht. Eigentlich hat Effi den auch wolkenbedingt düsteren Alltag ganze 30,95 Minuten erhellt. Und das nachhaltig. Also das Ganze nochmal. Fröhlich plätschert „Beach“ mit immer wiederkehrendem Karibikfeeling aus den Lautsprechern. Der Tag ist schon mal gerettet. Weiter geht’s mit verspieltem, facettenreichem Happysound, der Liebhaber unterschiedlichster Stilrichtungen anspricht, und auch trotz Ratschlägen wie „We should kill ourselves for the ,Muzik`“ ohne unerwünschte Nebenwirkungen durchaus mehrmals verabreicht werden kann. Spätestens ab „Proof“ lässt der Energieschub die Gliedmaßen nicht mehr unbewegt herumlungern.
Der Grazer Songwriter Thomas Petritsch aka „Effi“ (in Anlehnung an die literarische Figur Effi Briest) steckt in keinem Genrekorsett. Sein Debütalbum „Astronaut“, eine eigenwillige dynamische Mischung aus verspielter Elektronik, Gitarrenmusik und Pop- und Folksongs, hat einige heimische Musikredaktionen dazu bewegt, Effi Aufmerksamkeit und seiner Musik Raum zu geben. Regisseur Andreas Prochaska war so angetan, dass er fünf Songs von Effi in den Soundtrack für „Die unglaubliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ aufnahm.
Mit seinem am 22. März 2013 veröffentlichten Album „Closer“, diesmal mit Band - seine eigenwillig verspielte Stimme geht dabei aber zum Glück keineswegs unter - geht er nun auf Österreichtour. „Closer“ kann man unter anderem auch auf Spotify genießen.
Label: www.thearcadiaagency.com
www.effimusic.com


Mandovocale – Licht und Schatten
Sonne! Beethoven? Brasilien? Bach? Blues? Repeat. Erneut:  Sonnenaufgang. Akustisch herbeigezaubert von Hajo Hoffmann auf den vier Saiten seiner Tacoma Mandoline. Kraftvoll, klar und zugleich sehr gefühlvoll erzeugt „Beethoven Danca Samba“, der erste Track der neuen CD „Licht und Schatten“, diese wohltuend entspannende Stimmung, die durch seine samtige Stimme, die die Mandolinenklänge ab dem dritten Track immer wieder begleitet, fortgesetzt und verstärkt wird. Brasilien? Ja! Egberto Gismonti bringt auf Track sechs die Sonne Brasiliens ins Stimmungsbild. Wer Gismontis unvergleichbare wunderbar sanfte und zugleich belebende Musik liebt, wird auch Hajo Hoffmann lieben. Und wer sich mit Bach, Beethoven, deutschen Liedern, Blues oder Jazz, lebendig in spannenden Variationen gezupft, verwöhnen lassen möchte, dem wird auch nach mehrmaligem Hören dieser meisterhaften Mandolinenklänge nicht langweilig.
Der vielseitige Musiker, der sich als Jazz-Geiger und durch gemeinsame Konzerte mit Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz, Melva Houston und Dave Brubeck einen internationalen Namen gemacht hat, erzeugt in seinem aktuellen Projekt mit seiner Tacoma, seiner Stimme und mit Hilfe eines Effektgerätes und einer „Loopstation“ völlig neue, sehr wohltuende Klangfarben!
www.hajohoffmann.com


the gentle mood
New Music for Låtmandola, Guitars and Saxophones
Behutsam und unaufdringlich verführen die beiden Kärntner Hubert Dohr & Edgar Unterkirchner auch anfänglich vielleicht unaufmerksame Zuhörer dazu, sich diesem mannigfaltigen Klangkosmos und gleichzeitig einer Art Leichtigkeit des Seins hinzugeben. Immer wieder übernimmt ein Instrument die Führung und verleiht jedem einzelnen Track eine ganz spezielle Note. Diese facettenreiche Mischung aus Jazz und Folk ist auch für Musikliebhaber, die reiner Instrumentalmusik nicht so zugeneigt sind sehr empfehlenswert. Die Låtmandola, eine schwedische Laute mit zusätzlicher Bass-Saite, verlängerten Bünden und einem breiten Klangspektrum hat sich der Folkmusiker und Multiinstrumentalist Hubert Dohr eigens in Schweden bei dessen Erfinder und Instrumentenbauer anfertigen lassen und dafür selbst die Musik komponiert. Das harmonische Zusammenspiel der unterschiedlichen Instrumente wirkt ebenso belebend wie entspannend und entführt den Zuhörer auf eine inspirierende Wohlfühlreise.
www.dohrrecords.com, www.hubertdohr.com/index.php/gentlevideos


mozart und zeitgenossen
Eine musikalisch literarische Reise durch Österreich und Italien
ISBN-13: 9007970007214
Als „Hommage an Österreich und Italien“ sieht die gebürtige Italienerin und klassische Pianistin Francesca Cardone, die seit 13 Jahren in Salzburg lebt, ihre gemeinsame Reise mit Isabel Karajan und Peter Simonischek auf den Pfaden musikalischen und literarischen Schaffens des 17. und vor allem des 18. Jahrhunderts. Wie in ihren bisherigen Werken lässt sie auf der aktuellen CD ihr besonderes Interesse an Interdisziplinarität der Kunstformen einfließen.
Der symbiotische Aspekt der Musikkultur beider Länder wird durch Variationen von Mozart aus dem Bereich der österreichischen Musik hervorgehoben, die durch Arien aus Opern italienischer Meister (Salieri, Paisiello, Sarti) inspiriert sind. Die Frische der italienischen „Commedia“, die Goldoni inspiriert hat, sowie die ländliche Einfachheit des „Arcadia“ stehen Seite an Seite mit der Ernstheit eines Metastasio. Der Leichtigkeit und Reinheit in der Melodieführung der Sonaten von Scarlatti und Cimarosa werden in der Musik der Ernst und die emotionale Dramatik der Sonate „Didona Abbandonata“ von Clementi gegenübergestellt.
Teile des österreichischen (und auch deutschen) Literaturschaffens dieser Zeit zeigen Ähnlichkeiten zu den ironischen und komischen Elementen, wie sie Mozart ganz bewusst in seinen Opern verwendet hat. Das spannende musikalische Konzept ist deshalb mit heiteren wie auch mit ernsten Dichtungen von Autoren wie Emanuel Schikaneder, Aloys Blumauer, Joseph von Sonnenfels, Lorenz Leopold Haschka und Marianne von Willemer angereichert.
Diese unterhaltsame und spannende musikalisch-literarische Zweiländerzeitreise, die nicht nur ausgesprochene Klassikfans begeistern wird, kann als CD um 18 Euro, als Download um 9 Euro oder trackweise um 0,99 Euro gebucht werden.
www.preiserrecords.at/album.php?ean=9007970007214


Yasuní - two seconds of life
„Lasst das Öl im Boden!“
Unter dem Regenwald des Yasuní-Nationalparks liegen rund 900 Millionen Barrel Erdöl im Wert von rund sieben Milliarden US-Dollar. Um die Natur zu erhalten, hat Rafael Correa, der Präsident von Ecuador, einen einzigartigen Vorschlag gemacht: Gegen eine Ausgleichszahlung der Industrieländer in Höhe der Hälfte des Wertes des Erdöls, soll auf eine Erdölförderung verzichtet werden.
Mit Hilfe einer finanziellen Beteiligung der Weltgemeinschaft will Correa 846 Mio. Barrel Öl „im Boden lassen“ und in erneuerbare Energieprojekte investieren. Damit soll der Yasuní-Nationalpark, einer der artenreichsten Regenwälder und Heimat indigener Völker, bewahrt werden.
Yasuní ist ein Fluss im östlichen Teil des ecuadorianischen Regenwalds am Amazonas. In dieser Gegend leben noch viele Ureinwohner, wie zum Beispiel die Tagaeri und Taromenane Gruppen sowie die Huaorani. Außerdem ist Yasuní Ecuadors größter geschützter Nationalpark, der für den sanften Ökotourismus erschlossen wurde. Einige Gebiete sind allerdings für Besucher nicht zugänglich aufgrund der Kontrolle von Ölkonzernen oder zum Schutz der Ureinwohner. Unglücklicherweise finden sich in diesem Bereich des Regenwalds  20 Prozent von Ecuadors Rohölreserven, die dem so genannten ITT (Ishpingo-Tambococha-Tiputini)-Ölfeld angehören. Der Großteil des Parks wird daher bereits von nationalen und internationalen Ölkonzernen ausgebeutet, die ein mit Ölabfällen verseuchtes Ökosystem zurücklassen.
Politiker, Vertreter der Ölkonzerne, Wissenschaftler und Ureinwohner erzählen in dem Film von ihren Erfahrungen und Vorstellungen. Bilder aus den Tiefen des Regenwalds und seiner Bewohner verdeutlichen den Ernst der Lage. Ein Mitglied eines Stammes wird auf seiner Reise zu den UN Hauptquartieren nach New York begleitet. Parallel dazu entführt der Film in die ecuadorianische Kultur und Mentalität anhand einheimischer Musiker.
Yasuní – Two Seconds of Life
Dokumentarfilm, Ecuador/USA/Österreich 2010
Regie u. Buch: Leonardo Wild
Kamera, Schnitt: Pablo Morales
Regieassistenz, Gesang: Lisa Stern
Sounddesign, Score: Eric Spitzer-Marlyn
Produktion: IZ Productions
World Sales: filmdelights
Der Dokumentarfilm von Leonardo Wild über diese umweltpolitisch höchst innovative Initiative ist im Fachhandel, beim Falter Verlag und bei filmdelights auf DVD erhältlich! Ein exklusives Booklet (deutsch, englisch, spanisch) bietet zudem umfassende zusätzliche Informationen. 
www.yasuni-film.com


Tohuwabohu, Staffel 4 +5
Ein TV-Chaotikum von Helmut Zenker
Von 1990 bis 1998 entstanden 58 Folgen der TV-Serie. Seit Ende Oktober gibt es weitere Folgen der skurrilen Sketche aus Österreich mit Kultcharakter auf DVD.
Buch und Regie: Helmut Zenker
Mit: Beatrice Frey, Jazz Gitti, Franz Suhrada, Lukas Resetarits, Kurt Weinzierl, Ossy Kolmann, Cissy Kraner, Ulla Weigerstorfer, Hans Krankl, Chris Lohner, Sigi Maron, Karl Pfeifer, Fritz Muliar, Dolores Schmidinger, Curth Anatol Tichy, Carlo Böhm, Django Edwards, Peter Lodynski, Gottfried Schwarz,  Alfons Haider, Gunkl u.v.m.
Spieldauer: rund acht Stunden
14 Folgen auf drei DVDs, Tohuwa-Bonus: ‚Tohuwabohu Extra (1990 – 1994)
Best.Nr.: 204163, EAN: 4009750204160
Preis  29,99 Euro

www.hoanzl.at, www.tohuwabohu.at/dvd/


Bauchklang: „Le Mans“
Am 30. September präsentierten Bauchklang erstmals eine durchgehend clubtaugliche und minimalistische Variante ihrer Soundästhetik. Bereits im Vorjahr veröffentlichte das Vocal Groove Project mit „Create“ und „Come Along“ (vom Album „Signs“) zwei für sie wegweisende Clubtracks. Mit „Le Mans“ schaltet Bauchklang noch einen Gang höher. Dabei verzichten sie nach wie vor auf Instrumente oder elektronische Soundquellen und wirbeln ihre virtuosen, ausschließlich mit Stimme und Mund erzeugten Klänge an die Club-Decke.
Bauchklang haben ihren puristischen Sound über die Jahre konsequent weiterentwickelt und perfektioniert. Mit drei neuen, vollmundig groovenden Tracks präsentieren sie nun organische Elektronik-Musik
Die neue EP bildet den Startschuss für eine ausgiebige Tournee durch Deutschland und die Schweiz.
www.bauchklang.at


SUPERFLY VOL. 2
Label: Sunshine Enterprises
Vertrieb: Hoanzl

Die Macher von Vienna’s Soulful Radiostation, Jürgen Drimal und L Segundo, haben auf ihrer zweiten Compilation 14 den musikalischen Stil des Senders widerspiegelnde „Soulful tunes from the past, future and present“ gefühlvoll zu einem Soulstück zum Entspannen und Wegtauchen verbunden.
Wie selbstverständlich vereinen sich verführerische Songs von jungen Soul-Größen wie Mayer Hawthorne, Uptown Funk Empire oder Leela James mit raren Perlen von Jimmie & Vella Cameron oder den Detroit Emeralds. Ganz besondere Stücke von Stars wie Michael Jackson, Barry White oder Smokey Robinson verschmelzen mit aktuellen Titeln von Rodney Hunter oder von John Legend and The Roots.www.sunshine.at, www.superfly.fm, www.hoanzl.at


New Blood – Peter Gabriel
Universal Music
Release Date: 11. Oktober

Nach ‘Scratch My Back’, auf dem Peter Gabriel im Vorjahr unterschiedlichste Songs anderer Künstler neu interpretierte, erscheint nun mit ‘New Blood’ eine Compilation mit 14 eigenen, neu arrangierten Songs, ebenfalls mit Orchesterbegleitung. Die Arrangements sind in beiden Fällen in Zusammenarbeit mit Komponist und Arrangeur John Metcalfe entstanden. Aufgenommen wurden sie mit dem 46-köpfigen New Blood Orchestra, dirigiert von Ben Foster.
Erscheinen wird das Album als Einzel-CD, digitaler Download und Special Edition 2-CD-Version (mit dem Standardalbum plus einer zweiten Disc mit Instrumentalversionen und Bonustrack). Zusätzlich ist ab dem 4. November eine Vinylversion erhältlich mit einer extra 7” featuring ‘A Quiet Moment” und ‘Solsbury Hill’.
Gabriel wurde sechsmal mit dem Grammy Award, viermal mit dem MTV Music Award und zahlreichen weiteren Preisen (Rose von Montreux, Frankfurter Musikpreis etc.) ausgezeichnet und inszenierte das mittlerweile weltweit erfolgreiche WOMAD-Festival. 2006 wurde er zudem mit dem Man of Peace-Titel der The Nobel Peace Laureates-Stiftung ausgezeichnet. Er engagiert sich auch in einem weiten Spektrum technischer Organisationen im Umfeld der Kreativwirtschaft.

NEW BLOOD tracklisting:
1. Rhythm of the Heat
2. Downside Up (featuring Melanie Gabriel)
3. San Jacinto
4. Intruder
5. Wallflower
6. In Your Eyes


Die 4. Revolution – Energy Autonomy (DVD)
Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner entwirft die mitreißende Vision einer Weltgemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist ist. Weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen hin zu 100-prozentig erneuerbaren Energien. Er visualisiert eine globale Umstrukturierung, in der die Machtverhältnisse dezentralisiert und das Kapital gerechter verteilt wird. Dass dies kein unrealistischer Traum naiver Weltverbesserer, sondern technisch und gesellschaftspolitisch machbar ist, zeigt der Film in einer Reise um die Welt. Sie führt durch zehn Länder und vier Kontinente und besucht profilierte Vorkämpfer der Energie-Revolution an ihren Wirkungsstätten.
Bonusmaterial: Leben mit Erneuerbarem; Energieeffizienz; Solararchitektur; Solarindustrie; Nachhaltige Mobilität; Urbanisierung und Stadtplanung; Medienprojekt Energy Autonomy; Musikvideo Bukahara Trio; Musikclips „Umweltzerstörung“ und „Widerstand“; Making Of; Trailer; 80 Seiten ausführliches didaktisches Material für Lehrer, Ausbilder und Schüler
MIT: Hermann Scheer, Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Bianca Jagger, Tesla-Inhaber Elon Musk und Solar-Entrepreneur Matthias Willenbacher
Die 4. Revolution - Energy Autonomy, Deutschland, 2009, 83 Min., Dokumentarfilm, keine Altersbeschränkung
Regie: Fechner, Carl-A.
Deutsch (Voice Over); Deutsche Untertitel
edition filmladen: DVD jetzt im Handel erhältlich: 14,99 Euro

http://shop.filmladen.at, www.fechnermedia.com


Hans Theessink  - Jedermann remixed
Release: Freitag 22. Juli 2011 
blue groove (www.theessink.com)
Vertrieb: Sony

Cover: Peter Pongratz, Maler, Zeichner, Bühnenbildner und Jazzmusiker (www.peterpongratz.com)
Unter der Regie von Hannes Rossacher ist anlässlich des 90-jährigen Jubiläums im letzten Jahr eine ungewöhnliche Dokumentation, eine kulturhistorische Filmcollage mit dem Titel „Jedermann remixed“, entstanden. Für den Soundtrack zur Zeitreise durch die Salzburger Aufführungsgeschichte dieses Klassikers wollte Hannes Rossacher „eine erwachsene Stimme wie die von Hans Theessink haben, die alle Facetten mitbringt, die sehr reduziert und nicht dominant ist.“
Entstanden ist eine sehr gelungene Mischung aus Kompositionen von Hans Theessink und Bearbeitungen von Liedern der Rolling Stones, von Tom Waits oder Nick Lowe, die sich mit  Schuld, Sühne, Sünde und Glauben beschäftigten. Darunter „Way Down in The Hole“ von Tom Waits, „The Man comes Around“ von Johnny Cash oder „No Expectations“ (Once I was a rich man and now I am so poor) von den Stones.
Horst Pfaffelmayer (Gold Chamber Mastering), verantwortlich für das Mastering, über „Jedermann Remixed“: „Viele Musiker brauchen viel Klimbim, zigtausend Samples und Effekte. „Jedermann remixed“ macht hör- und spürbar, wie viel Emotionen man nur mit Gitarre und Gesang erzeugen kann. Es ist ein ganz persönliches, intimes Stück geworden, das sehr den Menschen Hans Theessink widerspiegelt. Und Cheftontechniker Thomas Löffler hat das bei der Mischung und der Aufnahme optimal und sehr spartanisch umgesetzt.“
www.theessink.com


Doppel-DVD: Harley-Davidson Charity Tour 2010
Der von MKC-Totalmedia hergestellte Charity-Film über die Harley-Davidson Charity Tour 2010 ist pünktlich zum Kick Off der HDC-Tour 2011 auf DVD erschienen. Seit 18. Juni sind 127 Minuten auf Doppel-DVD exklusiv im Charityfilm Online Shop erhältlich.
Initiator Ferdinand Fischer mobilisiert alljährlich gemeinsam mit den österreichischen HD-Händlern und HOG Chapters (Harley Owners Group) hunderte Riders, um Spenden für Kinder zu sammeln, die an meist unheilbaren Muskelatrophien leiden. Das Team des Produzenten Michel Kroell Carrere, Inhaber von MKC-Totalmedia, dokumentierte exklusiv und mit eigenen Mitteln die Harley-Davidson Charity-Tour 2010. Der Reinerlös aus dem Verkauf der DVDs geht an den HD-Charity Fonds zur Unterstützung muskelkranker Kinder in Österreich.
Harley-Davidson Charity-Film DELUXE-Package in limitierter Auflage: Doppel-DVD (Disc 1: Film, Disc 2: Bonus Tracks) inklusive eines  12-seitigen Booklets und eines Fotoalbums über die 15. Harley-Davidson Charity Tour.
Weitere Geschenke für Harley-Davidson Fans im Online-Shop: offizielles Filmposter (100 x 70), offizielles Premierenposter (100 x 70), exklusive Charity-Film Tasse, handsignierte Autogrammkarte.
www.mkc-charityfilm.at
Geldspenden für Kinder: www.harley-charity-tour.at/spenden.htm


Effi: Astronaut
Der Grazer Songwriter Thomas Petritsch, aka „Effi“ (in Anlehnung an die literarische Figur Effi Briest) steckt in keinem Genrekorsett. Sein Debütalbum „Astronaut“, eine eigenwillige dynamische Mischung aus verspielter Elektronik, Gitarrenmusik und Pop- und Folksongs, hat es kurz nach dem Release im Februar sowohl auf Radio Soundportal als auch auf FM4 zur Platte der Woche geschafft. Effi tourte mit seiner Band bereits durch Deutschland, Russland, Lettland und Estland und war als Straßenmusiker in Neuseeland unterwegs. Effi spielt die meisten Instrumente auf seinem Album selbst, unter anderem auch die Ukulele. Das Artwork des Albums stammt ebenfalls aus der eigenen Feder. Ihm zur Seite stand beim Album Koproduzent Alexander Nefzger, der auch schon Alben von Clara Luzia, Mika Vember, Illute und Kommando Elefant fein geschliffen hat. Bei „Astronaut“ gab es außerdem eine Zusammenarbeit beim Song „Bye Baby“ mit Toph Taylor von Trouble Over Tokio. Mika Vember lieh Effi für den Song „Sinnerman“ ihre Stimme. Das Schlagzeug wurde vom Ohrbooten-Schlagzeuger Markus „Onkel“ Lingner gespielt.
Label: The Arcadia Agency (www.thearcadiaagency.com)
Vertrieb: Hoanzl


"Es gibt kan Gott"
Sigi Maron
Die Rückkehr des engagierten, impulsiven und geliebt-gefürchteten Schmäh- und Wortführers, der seit seiner Jugend im Rollstuhl sitzt, darf als überaus kräftiges Lebenszeichen gewertet werden. Nie waren Marons Songs besser, bissiger, brisanter als heute. Und zum Nachhören gibt es die trefflichsten Songs von Sigi Maron von 1976 - 1996 gleich dazu, vom "Hausmasta" bis zur "Ballade von ana hoatn Wochn".
Anno 2010 tritt Sigi Maron gemeinsam mit den jungen Musikern der Rocksteady Allstars auf – Ska und Reggae in Verbindung mit Maron-Texten (u.a. nachzulesen im Buch „Fahrrad gegen Mercedes. Gedichte und so“, erschienen im Verlag Bibliothek der Provinz), das ist eine ganz frische, unorthodoxe und vergnügliche Kombination. „Die Musik macht mir, bei aller Anstrengung, wieder eine unbändige Freude“, erläutert der Sänger. Die Unbill diverser Lebens-Handicaps, Zeitgeisterstunden und Alltagswidrigkeiten wird solchermassen flugs mit dem Rock’n’Rollstuhl entsorgt.
Diese CD – und jene zweite, die die objektiv und subjektiv grössten „Hits“ einer langen Laufbahn versammelt, eine Handvoll Lieder, die drei bewegte Jahrzehnte umspannen – sollte jedenfalls einen Ehrenplatz finden im Pop-Archiv dieses Landes. Daß es sich keineswegs um harmlosen, schunkelseligen „Austro-Pop“ handelt, auch wenn Sigi Maron nie traditionellen, volksnahen Strickmustern entsagt hat, wird nach dem ersten Durchhören klar. (Walter Gröbchen)
Label: monkey.
Release Österreich: Oktober 2010
Vertrieb: Hoanzl (AUT), Broken Silence (GER/CH)
Frosch: Nina Maron

www.maron.at


2010 FIFA World Cup 
Die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika begeisterte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Die größten Fußballer der Welt – unterstützt von ihren leidenschaftlichen Fans – trafen sich auf der größten internationalen Sportbühne und schrieben Geschichte.
Seit 16. November 2010 gibt es das weltweit meistgesehenen Sportereignis in 3D auf Blu-ray, präsentiert von Sony Pictures Home Entertainment.
Ausschnitte aus dem Spiel Deutschland gegen Ghana oder das Finale Niederlande gegen Spanien, Interviews, „Greatest Goals“, „Spectacular Saves“ oder auch Diego Forlans „Magical Moves“ sind nur ein kleiner Teil dieses einzigartigen 3D-Querschnitts. 
2010 FIFA World Cup ist mit einer Laufzeit von rund 64 Minuten. ausschließlich als 3D-Blu-ray-Disc im Handel erhältlich und enthält keine zusätzliche 2D-Version.
www.sphe.de


Iris T. - Mach mich tanzen
Sehr beschwingt kommt der Einstieg in das erste Solo-Album der Wiener Sängerin, Komponistin und Texterin Iris Träutner, seit kurzem schlicht Iris T., rüber. Der Tanz mit dem Teufel.
Sie tingelte in der Weltgeschichte herum und sang auf Hochzeiten, Begräbnissen, Bällen, Galas, im Chor und alleine, in Kellerlokalen, Nachtbars, in Berghütten und auf einem Kreuzfahrtschiff. Sie arbeitete unter anderem mit dem Falco-Produzenten Robert Ponger und dem Sofa Surfer I Wolf zusammen, sang in Musicals, Pop-, Heavy Metal- und Comedy-Bands oder mit Jazz-Combos.
So gründete sie Anfang 2000 Iris T. & the Billy Rubin Trio und wurde dadurch vor allem in der Wiener Alternative-Szene auch einem größeren Publikum bekannt. Mittlerweile steht sie seit beinahe 20 Jahren auf der Bühne. Vier Jahre lang arbeitete sie an ihrem ersten Album. Das Ergebnis ist so facettenreich wie ihr bisheriger, unkonventioneller Lebensweg. Völlig kitschfrei erzählt sie mit ihrer erfrischenden Stimme zum Teil kuriose (Beziehungs)geschichten.  Sie erzeugt dabei starke Bilder, die manchmal nachdenklich, manchmal leicht melancholisch stimmen, aber ebenso mit Witz und leicht kabarettistischem Einschlag zum Schmunzeln und Lachen animieren. Die Dixieland-, Swing-, Reggae- Latin- und Charleston-Rhythmen „machen Tanzen“.
Das gesamte Album wurde live im Soundborn-Studio in Wien eingespielt, zudem hat Plattenlabel-Boss Gerhard Wessely, Jazz-Urgestein und Besitzer des Studios,  Iris T. auch unter seinem Label Groove Records veröffentlicht.
www.betweenmusic.com, www.soundborn.at, www.iris-t.at


Pete Hoven
„Matchless“
Der gebürtige Wiener und Ex-Short People-Sänger Pete Hoven bringt sich als Singer, Songwriter und Produzent mit einem Unplugged-Statement vom Feinsten endlich wieder auf Scheibe und Bühne.
Seine markante Stimme wird bei den zehn rhythmischen Eigenkompositionen auf der neuen CD ausschließlich von akustischen, zum Teil exotischen Instrumenten wie Didgeridoo oder Tjembe, aber auch Mundharmonika, Slide-Gitarre, Banjo und Maultrommel begleitet. Den Schlagzeugpart übernahm sein langjähriger Freund und Bandkollege Martin Wagner. Am Kontrabass Josef Wagner, außerdem sind noch Rene Nesyba (Posaune) und Maria Düchler (Akkordeon) zu hören.
All songs written and produced
by Pete Hoven
co-produced & engineered by Gregor Streng & Andreas Koch
mixed by Gregor Streng
mastered by Horst Pfaffelmayer, Christoph Wimmer, www.goldchamber.at
recorded 2008 at Soundbakery Studios Vienna
www.petehoven.com


Sigi Finkel & Mamadou Diabaté:
"Yala - The Journey"
Fünf Jahre nach "Folikelaw" präsentieren der aus Günzburg stammende Sigi Finkel und Mamadou Diabaté aus Burkina Faso auf ihrer Konzerttour ihre zweite DUO-CD  "Yala The Journey". Die elf Titel spannen einen Bogen von einer Afrikareise zur Mutter Mamadous ("Mama") über den Senegal, wo Sigi sich die Tambinflöte gekauft ("Tres special") hat bis zu imaginären Reisen in arabische Gefilde ("Habibi"). Rasante Balafonläufe Mamadous treffen in diesen neuen Kompositionen auf Sigis jazzig eloquentes Spiel und schaffen damit eine Spannung, die den Zuhörer mitunter atemlos staunen lässt. Beide Musiker leben in Wien und zählen zu den Größen der österreichischen Jazz/World Music Szene.
Sigi Finkel hat neben seiner Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Größen des Jazz (John Abercrombie, Enrico Rava, Tomasz Stanko, Joseph Bowie, Wolfgang Puschnig) mehr als 15 CDs unter eigenem Namen veröffentlicht.
Mamadou Diabate hat auf dem  Nationalinstrument seiner Heimat, dem Balafon, eine Virtuosität entwickelt, die ihn weltweit zu einem der besten Musiker auf diesem Instrument macht! Neben seiner Zusammenarbeit mit Musikern wie Andre Heller, Kurt Ostbahn, Wolfgang Puschnig, Christian Kolonovitz, Martin Grubinger, Arkady Shilkloper u.a. hat er ebenfalls zahlreiche Alben veröffentlicht.
www.sigifinkel.com, www.mamadoudiabate.com


life is still beautiful
Mary Broadcast Band (MBB)
Dass das Leben ein Jahr nach dem Release des ersten Teils der Duologie "life is beautiful" noch immer schön sein wird, hat die österreichische Newcomerband um die Frontlady Mary Lamaro kurz vor Veröffentlichung des ersten Albums im März 2009 beschlossen. „Wir hatten einfach zuviele gute Songs und wollten keine zu "lange" CD auf den Markt bringen, aber trotzdem auf keinen Song verzichten.“
Aufgenommen wurden die Songs bei Studio-Sessions von November 2008 bis Februar 2009 zwischen Wien und Kanada. Dabei hat sich die Creme de la Creme der internationalen Funkszene zusammengefunden.
Auf „still“ beautiful finden sich also ebenfalls Gäste wie der Sänger, Gitarrist und Songwriter Leroy Emmanuel, der Weltklasse-Tubaspieler Jon Sass, Markus "Saxmax" Ecklmayr, der kanadische Ausnahmebassist "big bad" John Irvine, Captain Morgan, Sänger und Schlagzeuger Jimmy "Junebug" Jackson, Stephan Gleixner und Ausnahmepianist Geri Schuller.
Zusätzlich zu den acht neuen Songs bietet das Album vier Bonustracks: "water to water" (das etwas früher als der Rest des Albums aufgenommen worden ist), "love that makes me", "what about christmas", und einen remix von "life is beautiful".
MBB-Musik - funkig-rockige Songs, berührende Balladen, swampiger Soul – schlicht ein organischer Mix aus Soul, Funk, Blues, Gospel und Rock – made in Austria!
www.marybroadcastband.at


Best of TRICKY WOMEN_5
Publikumslieblinge, Festivalperlen und alle Tricky Women 2010 Preisträgerinnenfilme, die spannendsten Arbeiten des vergangenen Tricky Women Festivals, gibt es nun auf DVD. Thematisch reichen die Arbeiten von der tragisch-komischen Auseinandersetzung mit den Ängsten einer Schwangeren – umwerfend originell dargestellt in Signe Baumanes „Birth“  -  über fein nuancierte Naturstudien, Geschichten von ungewöhnlichen Freundschaften bis hin zu einer ganz besonderen Hommage an den Fernsehkrimi. Außerdem ist mit der dokumentarischen Animation „Tying Your Own Shoes“ aus Kanada, der Publikumsliebling des vergangenen Festivals mit dabei. Ob gezeichnet, 2D-, 3D-Technik oder mit After Effects und Tinte bzw. Tintenkiller bearbeitet - die Filme überzeugen durch außergewöhnliche Vielfalt und Raffinesse. Seit 2007 bringt Tricky Women DVDs mit den besten Arbeiten der einzelnen Festivals heraus und lädt damit zum immer Wieder- und Neuendecken außergewöhnlicher Trickfilmkunst ein.
Die DVDs sind im ausgewählten Fachhandel, über falter.at oder direkt über die Tricky Women Homepage erhältlich.
www.trickywomen.at


Status Quo Vadis
Perspektive internationales Nachwuchsfilmschaffen
Mit der Doppel-DVD wird ein Querschnitt der YOUKI-Festivalbeiträge erstmals auch außerhalb des jährlichen Wettbewerbsprogramms und abseits des Kinosaals im Alten Schl8hof einsehbar. Auf 240 Minuten DVD-Laufzeit sind Filme, Trailer, Interviews und Hintergrundgeschehen des umtriebigen Medienplaneten YOUKI gespeichert und zum immer wieder und wieder genießen abrufbar.
Einfach unter office@youki.at bestellen und Sie erhalten die YOUKI-DVD 2010  gegen Entrichtung der Versandkosten zugesandt.
www.youki.at


Kult-Fernsehserie „Der Kommissar“ erstmals komplett auf DVD
Insgesamt 97 Folgen der Serie wurden im ZDF am traditionellen Freitagabend in den Jahren von 1969 bis 1976 ausgestrahlt. Pro Jahr wurden etwa 13 Folgen produziert. Erik Ode (eigentlich Fritz Erik Signy Odemar, 1910-1983) als Kommissar Herbert Keller hat mit seiner ruhigen, teils auch ironischen und humorvollen Art der Serie maßgeblich seinen Stempel aufgedrückt.
Unermüdlich schrieb der legendäre Herbert Reinecker die Drehbücher. Produzent Helmut Ringelmann ließ ihm dazu jede Freiheit. Als genauer Beobachter zeichnet Reinecker in seinen Fällen ein Spiegelbild der späten Sechziger und Siebziger Jahre, wobei auch Probleme wie Drogenkonsum oder Abtreibung thematisiert werden. Kommissar Keller klärt seine Fälle scheinbar emotionslos auf und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Er ist ein Meister des Zuhörens und lässt sich seine „Opfer“ gerne um Kopf und Kragen reden, ohne dass sie es merken. Seine väterliche Güte bekommen vor allem seine Mitarbeiter zu spüren, die ihm hohen Respekt zollen: Walter Grabert (Günther Schramm) ist ein sachlich kühler Rechner, Robert Heines (Reinhard Glemnitz) ein Spießertyp, der mit 40 Jahren noch bei seiner Mutter lebt, Harry Klein (Fritz Wepper) ist der ewige junge Wilde mit einer Vorliebe für schnelle Autos und hübsche Mädchen und schließlich die liebevoll „Rehbeinchen“ genannte perfekte Sekretärin Frau Rehbein (Helma Seitz) als gute Seele des Reviers.
Dreharbeiten ausschließlich an Originaldrehorten verleihen den Fällen Authentizität. Die Schwarz-Weiß-Technik wird aus künstlerischen Gründen auch beibehalten, als das Farbfernsehen Einzug in die Wohnzimmer gehalten hat. Bis in die kleinsten Nebenrollen werden nur hochkarätige Schauspieler verpflichtet und es ist für jeden wie ein Adelsschlag, im „Kommissar“ möglichst als Bösewicht auftreten zu dürfen. Eine kleine alphabetische Liste der Stargäste liest sich wie das „Who is Who“ der deutschen Schauspielerelite: Michael Ande, Karin Baal, Gert Baltus, Heinz Bennent, Monica Bleibtreu, Dieter Borsche, Arthur Brauss, Lina Carstens, Dirk Dautzenberg, Ruth Drexel, Peter van Eyck, Agnes Fink, Elisabeth Flickenschild, Horst Frank, Cornelia Froboess, Götz George, Uschi Glas, Vadim Glowna, Boy Gobert, Johannes Heesters, Bernd Herzsprung, Michael Hinz, Marianne Hoppe, Brigitte Horney, Harald Juhnke, Curd Jürgens, Helmut Käutner, Marianne Koch, Volker Lechtenbrink, Siegfried Lowitz, Martin Lüttge, Eva Mattes, Josef Meinrad, Fritz Muliar, Lilli Palmer, Rudolf Platte, Will Quadflieg, Fritz Rasp, Charles Regnier, Heinz Reincke, Barbara Rütting, Maria Schell, Klaus Schwarzkopf, Martin und Willy Semmelrogge, Sabine Sinjen, Horst Tappert, Margarethe von Trotta, Gisela und Susanne Uhlen, Wolfgang Völz, Bernhard Wicki, Judy Winter, Siegfried Wischnewski.
Insgesamt 19 Regisseure arbeiteten an den 97 Folgen. Dreimal durfte Erik Ode, der zuvor auch als Sänger und Tänzer Ruhm erlangt hatte, selbst Regie führen. Theodor Grädler (27 Folgen), Wolfgang Becker (18), Wolfgang Staudte (13), Dietrich Haugk (8), Michael Braun (6), Zbynêk Brynich und Jürgen Goslar (je 4), Helmut Ashley, Erik Ode und Georg Tressler (je 3), Ulrich Haupt, Helmut Käutner, Michael Kehlmann, Leopold Lindtberg, Charles Regnier, Gottfried Reinhardt, Johannes Schaaf, Michael Verhoeven, Alfred Weidenmann (je 1).
Und was wäre dieser Fernsehklassiker ohne seine Musik? Nicht nur die markante Titelmelodie von Herbert Jarczyk liegt noch gut in den Ohren. Viele neue Popsongs wurden erst durch diese Serie bekannt und kamen in die Single-Charts. Die moderne „junge“ Musik bildete somit einen Gegenpart zu den zum Teil etwas spießigen „alten“ Milieus der Handlungen.
Neben den Folgen 1 bis 24 enthält die erste DVD-Kollektion auch jede Menge Bonusmaterial. In Interviews kommen die „Macher“ und einige Darsteller zu Wort. Einige Filme porträtieren die Schauspieler Helma Seitz (Frau Rehbein), Fritz Wepper (Harry Klein), Rosemarie Fendel (Frau Keller) und lassen Alwy Becker-Hölzermann zu Wort kommen, die in der ersten Folge Gaststar war. Eine Folge der „ZDF-Werkstatt“ gibt einen Einblick in die Dreharbeiten. Was die Serienhelden noch alles spielten, zeigen Ausschnitte aus späteren TV-Serien.
Das passende Buch zur DVD-Edition ist „Der Kommissar - Eine Serie und ihre Folgen“ (ISBN 978-3-89602-577-7) von Gerald Grote. Es wird im Oktober im Berliner Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag in einer Neuauflage als preiswertes Taschenbuch erscheinen, nachdem es lange Zeit vergriffen war. Es werden alle Folgen ausführlich vorgestellt, außerdem gibt es 500 Fotos und sogar eine Skizze vom Büro der Mordkommission. In einem Interview auf der Bonus-DVD erzählt Grote, wie er zu dem Thema und an die Hintergrundinfos gekommen ist.
Die Fortsetzungen folgen: Kollektion 2 am 20. August 2010, Kollektion 3 am 5. November 2010 und Kollektion 4 am 4. Februar 2011.Von Johannes Kösegi


Sally Beth Roe
Gerald Gradwohl Trio
Der schon vor zehn Jahren mit dem Anerkennungspreis für Musik seines Heimatlandes Niederösterreich ausgezeichnete Gitarrist Gerald Gradwohl sieht seine musikalische Erfüllung nicht im Perfektionismus. Die Vibes müssen stimmen. Aber auch das perfekte Zusammenspiel mit den Bandmitgliedern, bevorzugt im Trio. Das aktuelle Album entführt auf eine einstündige Entdeckungsreise ins Grenzland zwischen Rock, Jazz, Blues mit einem Sidestep in Richtung Country. Improvisationslandschaften seiner Kompositionen ebnen die Wege für solistische Ausflüge und führen von einem Höhepunkt zum nächsten, von mächtigen Klanggebäuden bis zu intimeren Akustik-Sounds am Ende der Reise.
Die Romanfigur „Sally Beth Roe“ (Autor: Frank Peretti) ist nicht nur Namensgeber dieses Albums, sie gibt mit ihren Fluchtabenteuern zwischen Engeln und Dämonen auch die Vorlage für den energiegeladenen Opener.
Threeo, Hallucination Company, Tangerine Dream, Christina Zurbrügg, Juci, Iris Camaa, Hubert Tubbs  waren nur einige der musikalischen Stationen in Gradwohls Karriere. Zu einem der Highlights zählt seine Zusammenarbeit mit Tangerine Dream und seine 2003 auf Universal veröffentlichte Solo CD „ABQ“, die er mit dem Saxophonisten Bob Berg und der „Tribal Tech“ Rhythm Section Gary Willis/Kirk Covington aufgenommen hat.
Auf der aktuellen CD besteht das Trio neben Gradwohl an der Rockgitarre aus Jojo Lackner am Bass und Farid Al –Shami an den Drums.
www.gradwohl.at


Late Check Out Vol. 1
Sunshine Records
Die neue Compilation zur Samstag-Brunchtime-Sendung auf 98.3 Superfly.fm, die mittlerweile zweite CD des umtriebigen Senders, beherbergt ausschließlich heimische Musik. Um sich für die Compilation zu qualifizieren, mussten die Titel aber nicht nur einen österreichischen Stempel tragen, sondern auch eine sonnige Grundstimmung vermitteln.
Jedenfalls hebt die erfrischende und abwechslungsreiche Melange aus Jazz, Bossa, Hip Hop, Soul, Broken Beat und elektronischer Musik die Stimmung, nicht nur nach einer langen Samstagnacht.
www.sunshine.at


MAX RAABE & Palast Orchester
“Heute Nacht Oder Nie - Live in Berlin”
DOPPEL DVD + CD / Digipack
Auf der neuen DVD und der begleitenden Konzerttournee  präsentieren Max Raabe und sein Orchester in rund 70 Städte in Deutschland (zum Beispiel vom 1. – 20. Dezember im Admiralspalast Berlin), in Österreich und der Schweiz bis Mai 2010 neben den Schlager-Klassikern der 20er/30er  Jahre  auch  viele  herrliche  Neuentdeckungen und musikalische Sahnestückchen dieser Zeit in ihren Original-Arrangements. Die DVD ist  ein Mitschnitt des umjubelten Auftritts im Berliner Admiralspalast im Februar 2009, unter der  künstlerischen  Leitung  von  Michael  Ballhaus  (arbeitete mit Martin Scorsese,  Mike  Nichols,  Francis  Ford Coppola, Rainer Werner Fassbinder, Wolfgang Petersen u.a., drei Oscar Nominierungen und unzählige Filmpreise). Ein „making of“ sowie eine Bonus CD mit zehn bisher unveröffentlichten Stücken sind ebenfalls enthalten.
Zur  Musik von Max Raabe braucht man nicht viel zu sagen, die  Stücke  sprechen  für sich. Sie entstanden zum größten Teil gegen Ende der  Weimarer Republik. In dieser experimentierfreudigen, widersprüchlichen Zeit  schrieben  Komponisten  wie  Friedrich  Hollaender, Theo Mackeben und Werner Richard Heymann ihre Melodien. In ihren Liedern und Schlagern verdichtete sich innerhalb weniger Takte das Lebensgefühl der Zeit. Manche ihrer Kompositionen entstanden über Nacht und wurden tags darauf in ganz Berlin gepfiffen. Viele davon, wie „Ich küsse Ihre Hand, Madame“, „Wenn die Elisabeth“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurden Evergreens, über alle Abgründe der Zeit hinweg.
Der  Sänger  mit der betörend sanften Stimme und sein 12-köpfiges Orchester tragen  die  Kompositionen  mit  einer  derart  schnörkellos  präzisen  und zugleich aufregend präsenten Perfektion vor, dass die 80 Jahre alten Lieder so frisch und lebendig klingen wie am ersten Tag.
www.palastorchester.de


hot pants road club: Grand Funk Orchestra
Label: fm music
Vertrieb Österreich: Hoanzl
Digital: ORDIS

Mit dem Grand Funk Orchestra, das mit seinem opulenten Sound und seinen herausragenden Solisten Liebhaber unterschiedlichster Genres, vom Jazzfan über Rock/Soul/Funk-Musikliebhaber bis zum Tanz-Afficionado begeistert, erklimmt der HPRC (hot pants road club) künstlerische Höhen.
Der Opener „Come on“ startet mit einem synkopierten Rockriff, lässt erstmals des Orchesters Muskeln spielen und setzt die Kernbotschaft darauf: „Come on and join the party, the funky funky party, come on and shake your body, come on and join our music.“
Im balladesk stimmungsvollen „I’m a man“ verschwistert Andie Gabauer Prince-Vocals und Crooner-Timbre zu seinem ureigenen wandlungsfähigen Stimmsound, filigran und kräftig zugleich, tief gefühlter Ausdruck: „And when we were through with action in the early morning light, I got down on my knees and asked my woman to be my wife.“  Wer solche Texte schreibt, der weiß - so wie der kleine Mann aus Minneapolis - um der Liebe doppeltes Gewand.
Mit „Anywhere you wanna go feat. Vera“ (Böhnisch), kann der HPRC problemlos im  Formatradio mitmischen, R&B von Hand gespielt. Und weiter von Song zu Song: die Sounds von Markus Marageter, vokale und instrumentale Höhenflüge mit großer Abwechslung, Gänsehaut durch den liebevoll und perfekt abgestimmten Gesamtsound des einzigartigen Klangkörpers, fachkundig bewerkstelligt von Produzent Thomas Rabitsch.
www.fm-music.at
www.hprc.com, www.myspace.com/hotpantsroadclub
www.hoanzl.at


Son Of The Velvet Rat: Animals
(monkey./hoanzl)
Der Grazer Songwriter Georg Altziebler alias "Son Of The Velvet Rat" hat in Nashville und Berlin elf neue Songs aufgenommen und zu einem tierisch guten Album zusammen gefügt. Seine markante, rauchige Stimme und seine melancholischen, dunkel gefärbten Texte bilden eine ehrliche Einheit, die natürlich von der Gitarre, aber diesmal auch von weiteren Saiteninstrumenten wie einer Mandoline und von analogen Keyboards getragen wird. Der Bogen spannt sich dabei von sanften Balladen über Folk, Blues bis Rock und sogar Pop.
http://velvetrat.mur.at/, www.monkey.at, www.hoanzl.at


10 Jahre Beckermeister
„Lieber Kollege Becker, ich ernenn Dich hiermit zum Meister“ ist wohl aus dem Munde von Willi Resetarits schon eine Aufforderung zum Hinhören für alle, die Christian Becker alias „Beckermeister“ noch nicht kennen sollten.
Christian Becker hat bereits mit 19 Jahren seine ersten Songs, ursprünglich in englischer Sprache, getextet. Vor rund zehn Jahren ist er aber zu seiner Muttersprache konvertiert. Als Österreicher Englisch zu singen ist „ein bisschen wie stille Post oder Information aus zweiter Hand. Die eigenen Geschichten, die eigene Identität und die eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen, vermag man am Besten in der eigenen Sprache.“
10 Jahre Beckermeister, die DVD des Konzertmitschnitts im Wiener Orpheum vom 12. April 2008 bringt ganz ohne Showeffekte ein sehr erbauliches Konzerterlebnis mit erdigem Blues-Rock und authentischen Texten, garniert mit guten, manchmal amüsanten, jedenfalls aber leicht nachvollziehbaren Ratschlägen für mehr Lebensqualität, von Singer Songwriter Christan Becker ins heimische Patschenkino.
Die Band um Becker, „mit der man angenehmerweise nicht viel proben muss, weil sie eh mit den Ohren spielt“, setzt sich aus Sandra Lawsen (Bass, Gesang), Robert Baumgartner (Schlagzeug), Thomas Eder (Gitarre, Gesang) und Martin Mader (Keyboards, Gesang) zusammen.
Songs vom Meister Becker wie „Weiter“, „Gänsehäufel“, „Herr Minister“, „Ned Gwiss“ oder „Die Schneid“ wurden garniert mit Gustostückerln musikalischer Gäste wie Ulli Bär („Alle Lichter“), Willi Resetarits („Ka Idee“), Andy Baum, Elmar Castilio, Leo Bei & Karl Horak, Thomas Kraft und Gernot Pachernigg. Insgesamt ein Genuss für Ohren und Seele, inklusive der Hommage an Georg Danzer als Abschluss des Konzertes: Nach der gemeinsamen Intonation von „Loss mi Amoi no d´Sunn Aufgehn segn“ folgte ein  wunderschöner Song von Becker für und über Georg Danzer.
Die DVD enthält zusätzlich zum zweistündigen Konzert Bonusmaterial wie Probenberichte, Interviews mit den Gästen und mit Christian Becker selbst und eine Diashow mit Eindrücken des Abends.
Erschienen bei: Xundheit Records
Vertrieb: www.hoanzl.at
www.beckermeister.at


Siri Svegler – Silent Viewer
Sie hat ein Lächeln in der Stimme! Vom ersten Ton an auf dem Debütalbum „Slient Viewer“ ist klar: Die 29-jährige Schwedin Siri Svegler hat Spaß an dem, was sie tut. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Londoner Arts Educational School hatte sie einen kurzen Auftritt in Wolfgangs Petersens Historiendrama „Troja“, um sich dann wieder ihrer „ersten Liebe“, der Musik, zuzuwenden. Nach einer Zusammenarbeit mit dem bekannten Jazzpianisten, Dirigenten und Arrangeur Christian Vaughan in London, traf sie in Berlin auf den Produzenten Frank Schellenberger  (Mocky, Smudo, Samy Deluxe, Ralf Zacherl), mit der sie ihre Songs „adäquater“ umsetzen konnte. Im letzten Jahr gewann sie den Förderpreis der VW Soundfoundation in der Kategorie Pop und erhält seitdem Unterstützung von Seal, einem der Paten der Soundfoundation.
Zwölf sensible Jazzsongs, darunter auch ihre erste Single „Their Wine“, hat sie für ihr Debütalbum (Compost Records) geschrieben und komponiert. Einflüsse aus Pop, Folk und World Music sind unüberhörbar, dank traditioneller Instrumentierung (Siri Svegler/Gesang und akustische Gitarre, Frank Schellenberger/Keyboards, Patrick Frankowski/Bass, Stefan Machalitzky/Gitarre, Guiseppe „Bigfinga“ Coloppa/Schlagzeug) wirken ihre Songs vollkommen unprätentiös. Sie erzählt in ihnen kleine Geschichten, die sie mal jazzig, mal im Americana-Stil wie Joni Mitchell oder in Chanson-Manier interpretiert.
Genauso schnörkellos wirkt auch ihre klare Stimme, mit der sie mit spielerischer Leichtigkeit eine intime Stimmung zu erzeugen vermag. Wie sie die Pausen zwischen den Silben anlegt, um dann die folgenden Worte noch nachdrücklicher zu akzentuieren, wie sie die Lautstärke ihres Gesangs unauffällig variiert, all das verleiht ihrer Stimme eine stringente Authentizität.
Auch die Arrangements zeigen, dass Siri Svegler die gesamte musikalische Bandbreite beherrscht, vom einfachen akustischen bis hin zum komplex instrumentierten Jazz-, Folk- oder Popsong. Ein intimes Debütalbum, das auf weitere Alben hoffen lässt. (gaschul)
www.sirisvegler.com , www.compost-rec.com


Die Türkei in Essen - Betin Güneş & Sinfonieorchester Köln
Der türkischstämmige, in Deutschland lebende, international renommierte Komponist, Dirigent und Pianist Betin Güneş hat in Österreich bislang bedauerlicherweise kein Konzert gegeben, obwohl seine Musik sicherlich auch hier ihre Anhänger finden würde.
Seine besondere Klangsprache vereint klassische Kompositionstechnik mit Melodien und Klängen aus seiner türkischen Heimat. Rhythmisch  teils avantgardistisch, doch stets der Tonalität verbunden, schafft er mit seinen Kompositionen und Bearbeitungen Klangwelten, die den Zuhörer fesseln und auf spannende Fantasiereisen schicken.
Das klassische symphonische Instrumentarium ergänzt er  dabei gerne sowohl mit traditionellen Instrumenten seiner Heimat als auch mit elektronischen Klangerzeugern, jedoch beschränkt er sich auf das Notwendige – hier wird nichts Neues verwendet, nur damit es neu ist. Das Ergebnis ist Musik mit Tiefgang, die begeistert, faszinieren und berühren kann. CDs seiner Werke sind in mehreren Musikverlagen erschienen. (GB)
www.betingunes.de
Bestellung des Konzertmitschnittes auf DVD (15 Euro): management@betingunes.de


Cover: Teenage Rockstar Entertainment GmbH,
Artwork: Ramon Rigoni
Teenage Rockstar Number One
14 junge Musiker - die Sieger des Internet-Video- Castings „Teenage Rockstar Summercamp “ (TRS) - die nur eines wollen: auf der Bühne stehen und alles geben.
Christof Straub, Komponist („Papermoon“), Produzent und TRS- Mastermind ist von Qualität und Engagement der ambitionierten Newcomer begeistert: Es sei „wie eine Offenbarung“, mit diesen „unfassbaren Talenten arbeiten zu können“, sagt er. Von der Auffassungsgabe und der Fähigkeit der raschen Umsetzung seien sie beinahe professioneller gewesen als alle Erwachsenen, mit denen er bisher zusammengearbeitet habe.
Für die CD „Number one“ komponierte er zwölf Songs, die er den neun Sängerinnen und zwei Sängern quasi auf den Leib schneiderte. Aufgenommen wurden alle Tracks Ende August im Sommercamp am Wolfgangsee - unter enormem Zeitdruck. Dennoch hat sich kein Erwachsener dazugeschummelt: Auch die Band besteht ausschließlich aus jugendlichen Casting-Gewinnern.
Das „Wunderkind“ im Camp, der zehnjährige Leonard Pospichal, erdachte die Gitarrensoli im Track „Me, myself and I“ - und spielte sie natürlich auch höchstpersönlich ein. Im Track „Rock´n Roll is better“ stammen wiederum alle Gitarrensoli vom 16jährigen Johannes Traxler aus Linz. Das Chorende von „Living on the edge“ entstand in Zusammenarbeit mit den neun Sängerinnen und zwei Sängern.
Das alles gibt es seit 3. Oktober auf CD und es ist für alle was dabei: rockige Songs, gefühlvolle Balladen, ein R&B-Lied - Ensemble-Nummern, Soli, Duette, Trios. Im Gegensatz zu anderen Casting-Shows stehe „das Miteinander, nicht das Gegeneinander im Vordergrund“, sagt Straub.
www.teenage-rockstar.at


ATTWENGER ADVENTURE
Seit 17 Jahren sind Markus Binder (voc., dr.) und Hans-Peter Falkner (acc., voc.) als „Attwenger“ unterwegs. Der anfängliche Hype um die Band erklärt sich aus der einzigartigen Übersetzung traditioneller Gstanzln und Melodien auf ein zeitgenössisch brisantes Level.
Das Team begleitete Attwenger ein Jahr lang, von Jänner 2006 bis Jänner 2007, beim Attwengern. Neben intensiven Konzertausschnitten zeigt der Film auch den Touralltag der Musiker abseits der Bühne. Dieser liefert oftmals die Basis der eigenwilligen Liedtexte und zeigt so einen geschlossenen Kosmos. Assoziativ geschnitten zeigt die Dokumentation die beiden auf und abseits der Bühne an Schauplätzen wie Ebensee, Hamburg, Innsbruck und Bern, bedient sich Archivmaterials und lässt auch Wegbegleiter und Attwenger-Kenner wie Fred Frith, Jochen Distelmeyer oder Josef Hader zu Wort kommen.
Attwenger Adventure:
Österreich 2007, Deutsche OF mit englischen Untertiteln, 90 Min.
Regie: Markus Kaiser-Mühlecker
Kamera: Roman Weinzettl, Markus Kaiser-Mühlecker, Markus Binder
Schnitt: Markus Kaiser-Mühlecker
Musik: Attwenger, Fred Frith, I-Wolf, 3 Falkner
Mit: Markus Binder, Hans-Peter Falkner, Alexander Jöchtl, Erich und Pauline Falkner, Agnes und Ella Fritz Falkner, Janna Meta und Juri Binder, Harald Renner, Wolfgang Schlögl, Fred Frith, Wolfgang Wasserbauer, Texta, Hans Platzgumer, Jochen Distelmeyer, Jörg Sundermeier, Josef Hader, Mollner Maultrommler, Dirk Stermann, Christoph Grissemann, Hans Söllner, Roderich Fabian, Polier Toni, Hias Schaschko, Gerald von Foris, Wilfried Petzi, Rudi Dolezal…
Produktion und Weltvertrieb: KM Film, www.kmfilm.at
Zum Download: www.filmladen.at (5,90 Euro), www.flimmit.at
Auf DVD (www.hoanzl.at) in der Standard-Edition "Der österreichische Film", gemeinsam mit Attwengerfilm um  9.90 Euro.


LOOPING jaw harp orchestra – Elephant Road
Label: LOOPING no budget productions, Wien, 2009
„Wos war ohne Gitaar? De Leid tätn se Maultrommeln kaufn.“ 
„Mund nicht zu weit öffnen, (...),  Zähne nicht zusammenbeißen (...). Durch die Schwingung entsteht ein eigenartiger, wunderbarer Ton (Prinzip der Stimmgabel). Verschieden hohe Töne entlockt man dem Instrument durch Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Mundhöhle und durch Bewegung der Zunge (Tremolo).“, heißt es in einer Spielanleitung für Maultrommeln von Ilse Bades. Ing. LOOP bringt die Stahlzunge von über drei Dutzend dieser Instrumente auf der CD zum Schwingen und erzeugt damit „eigenartige Töne“,  je nach Bedarf Stromgitarrenmäßig verzerrt oder „clean“.
LOOPING startete 2007 mit dem Album „Gitarren, nein danke!“ als Ein-Mann-Projekt von Ing. LOOP. Für die aktuelle Produktion holte sich der „Ingenieur“ alte und neue Freunde an Bord, um das Klangerlebnis abzurunden.
Die Elephant Road führt fernab ausgetretener Trampelpfade geradewegs in die Lebensräume seltener Musikinstrumente. Den Untergrund bilden – was sonst - Maultrommeln (jaw harps) und Percussion. Darauf gedeihen Steeldrums, Saxophone, Marimba, Trompete und zahlreiche andere Instrumente ganz prächtig. Ist es Rock, ist es Jazz, ist es Weltmusik oder Folk-Punk? Von allem etwas, und das gut gemischt. Das LOOPING jaw harp orchestra gibt kräftig Stoff, erforscht aber auch die zarten und die skurrilen Pflänzlein des Musikdschungels. 
Günther Paal (alias Gunkl) spielt mit hörbarem Vergnügen Tenor- und Baritonsaxophon. 
Ernst Reitermaier, Mitglied des Gemüseorchesters, bläst Baritonsaxophon und (Bass-) Klarinette.  
Peter H. Thomann sorgt für jazzige Sopran- und Altsaxophon-Klänge.  
Boris Wokurka gibt mit seiner Trompete dem Album „Elephant Road“ seinen Namen. 
Ing. LOOP erledigt den Rest (Maultrommeln, Steeldrums, Percussion, Marimba, Keyboard, Akkordeon, Kalimba u.a.). 
Elephant Road ist ab Oktober im Musikfachhandel und über 360 Download-Shops erhältlich.
Web: www.myspace.com/ingloop


HANS THEESSINK  BIRTHDAY BASH  BG 1820 /Vertrieb Sony
BLUE GROOVE, Milica & Hans Theessink
Aus ganz Europa und Nordamerika sind sie angereist, Fans und musikalische Freunde, um Hans Theessink, den Bo Diddley als "one helluva guitar player" beschreibt, zu seinem 60er zu gratulieren. Eine Reise durch Musikwelten und ein musikalisches Feuerwerk für alle, die am 5. und 6. April 2008 mit Hans Theessink die Birthday Bash Konzerte im Wiener Metropol miterleben durften. Ende Mai 2009 ist nun auf einer Doppel-CD ein einzigartiges Birthday Bash Dokument mit insgesamt 34 unwiederbringlichen Nummern erschienen.
„I´ve been on my way for such a long time, singing the blues....“, so eröffnet Hans Theessink mit  „Slow Train“ das Konzert. Mit rund 200 Konzerten pro Jahr ist Theessink tatsächlich ständig „on the road“, solo oder mit Band. Die Hans Theessink Band setzt sich aus den österreichischen Top-Musikern Harry Stampfer (Schlagzeug), Erich Buchebner (Bass) Roland Guggenbichler (Keys) und Vusa, Ramadu und Blessings aus Zimbabwe zusammen. Die drei Musiker aus Afrika haben mittlerweile unter dem Bandnamen Inzingizi mit ihren harmonisch tiefen Gesängen und erfrischenden Tanzeinlagen eine echte Fangemeinde aufgebaut.
Der 5. April, Geburtsdatum von Hans Theessink und auch von Jack Clement, der von Inzingizi,  und dem Publikum mit „Happy Birthday“ auf der Bühne begrüßt wird, ist hörbar ein guter Tag, um musikalische Talente hervorzubringen. Das stellt Jack auch gleich mit „Gone Girl“ und der tanzbeinstimulierenden Nummer  „It´ll be me“ unter Beweis. Mit der wunderbaren Ballade „Back Home to You“ macht Allan Taylor Lust auf seine Ende März erschienene CD „Leaving At Dawn“ und gemeinsam mit Hans und dem Titelsong aus „Banjoman“ auf das gleichnamige, großartige CD-Projekt der beiden zu Ehren von Derroll Adams. Mit der Frage von Nalle „Are you ready for, well,  some kind of rock’n’roll“? und dem darauf folgenden musikalischen Temperamentsausbruch von Theessink, Nalle & Møller steigt das Stimmungsbarometer weiter.  Mit „Another Land“ lässt Gottfried Gfrerer das Publikum klangvoll spüren, dass er sein Leben der Gitarre verschrieben hat. Vlado Kreslin, der „slowenische Bob Dylan“, fordert Hans zum „Bourgeos Blues“-Duell, das beide mit viel Gefühl und Rhythmus bestreiten. Aus „Visions“, dem im April 2008 veröffentlichten Album von Hans Theessink und Terry Evans, das bei den Danish Music Awards 2009 zum „Besten Album International“ gewählt und für die 30. Blues Music Awards als bislang erster und einziger europäischer Beitrag nominiert war, geben die beiden die Nummer „Glory of Love“ zum Besten. Mit „Built for Comfort“ und der Gospelnummer „I shall not be moved“ folgt ein gewaltiges, gemütserhellendes Zusammenspiel der Gitarren und Stimmen von Terry und Hans, der verspielten Percussion von Alee Thelfa und dem groovenden, facettenreichen Tubaspiel von Tonmagier John Sass.
Donovan erfreut das Publikum mit seiner einzigartigen sonnigen Stimme und dem Ohrwurm „Catch The Wind“, der sich wohl aufgrund seiner Unnachahmlichkeit mehr als 50 Jahre nach seinem Entstehen noch immer nicht abgesungen hat. 5.52 berührend melancholische Minuten folgen mit „I wish I had someone to love me“, gesungen von Barney McKenna von The Dubliners. Dass die Irish-Folk-Legenden, die älteste Boygroup der Welt, noch immer „Feuer unterm A...“ haben, beweisen sie unter anderem mit ihrer feurigen Nummer „Whiskey in the Jar“, ebenfalls auf dieser CD zu hören. „Ois von mia“ geben Manfred Chromy & Oliver Grün, die sich die Texas Schrammeln nennen. „Brüder im Geiste“, so beschreibt Schiffkowitz, das S von STS, seine Beziehung zu Hans und gratuliert mit dem Song „Herzverbunden“. Mit  „Take that ribbon... und leg di her do neben mir“,  verschmelzen die beiden Blues und Austropop zu einer stimmig rhythmischen Konversation. Mit „Coulour“ von und mit Donovan wird die musikalische Mischung dieser drei so gleich gesinnten wie unterschiedlichen Musiker noch bunter. Das Burgenland vertritt Lukas Resetarits mit „Sail Away“ von Randy Newman. „You got to Move“, dargeboten vom Gründer der Wiener Mojo Blues Band Erik Trauner, mündet in die Folk-Hymne „Will The Circle Be Unbroken“ in der mitreissenden Version von Theessink, Terry Evans, Donovan und Sean Cannon.
Anstelle einer Aufzählung der Superlative, die sich bei jeder einzelnen Nummer und jedem einzelnen dieser herausragenden Musiker aufdrängen, gebe ich hier schlicht aber eindringlich die Empfehlung ab: Kaufen!
Alle Infos, Tourdaten und jede Menge Einblicke in die Welt des Blues finden Sie auf www.theessink.com und www.myspace.com/hanstheessink
Den aktuellen Bericht aus der Juniausgabe von MEDIA BIZ gibt es hier als PDF zum Download: Theessink Birthday Bash


Ohne Di
ERNST MOLDEN Willi Resetarits, Walther Soyka, Hannes Wirth
Label: monkey.
Ernst Molden schafft es mehr und mehr, sich den Rock’n'Roll anzueignen, mit geduldiger Brutalität und sanfter Lässigkeit. Und ihn in eine organische Verbindung mit Wien, Wein, Weib und Gesang zu zwingen. Sein neues Album ist die Domestizierung eines Bastards. Mit im Zwinger waren die Herren Resetarits, Soyka und Wirth.
Das Album beginnt mit dem Vorstadtgeplänkel Ohne di. Ein Countryhadern, der sich an der Psychologie Floridsdorfs bereichert und die ausnahmsweise vergnügte Quetsche Walther Soykas in den Vordergrund stellt wie auch den glockenhellen Harmoniegesang von Willi Resetarits.
Abrupt folgt die schleppende, pulsierende Ballade Da Wind. Sie ist bereits der erste Höhepunkt des Albums. Molden und Resetarits singen die magische, aus der Monotonie einer heftigen Sehnsucht geborene Melodie unisono. Die beiden Stimmen werden zu einer. Sie bleiben an den Rändern sie selbst und wachsen in der Mitte, in der Substanz zusammen. An keiner Stelle dieses Albums wird so überzeugend vorgeführt, wie verwandt die beiden Sänger sind und wie sehr, wie organisch sie zusammengehören, der Alte und der Junge, die beiden.
Auf dunkelblaue, groovige Weise besingt dann der Seelenblues von De Beag die Hügel im Nordwesten Wiens. Ernst Molden informiert über gefährliche Löcher im Bisamberg und stellt die durchaus ernsthafte Frage, warum der Kahlenberg noch immer nicht von seinem hässlichen Fernsehsender befreit wurde. Er nimmt mit Heanoisa Oma Rache an Ludwig Hirsch, der seine Omama bekanntlich böse kichernd am Stammersdorfer Friedhof versenkt hat. Molden hingegen erzählt eine rührende Familiengeschichte voll unerwarteter, gewagter Wendungen und einer prekären, entschlossenen Liebeserklärung an die Oma. Sehr ergreifend.
Schbed im Summa ist aus demselben Holz geschnitzt. Das Lied könnte auch eine Geschichte von Christine Nöstlinger sein, so wie Willi Resetarits sie in dem elektrisch aufgeladenen Song vom Stapel lässt. Eine Kindheits-, eine Bubengeschichte, ein böser Held, und die Gerüche vom anderen Ufer, an die man sich einmal als Duft der Jugend erinnern wird.
Die Kunst, Liebeslieder zu schreiben, beherrscht Ernst Molden seit jeher, aber Sog wos d wüsd, die Ballade, deren Strophen Willi Resetarits mit brüchiger, rollenhafter Stimme singt, ist ein Meilenstein. Eine kleine Story nur, die Skizze einer Liebe, wie sie vielleicht beginnt oder auch nicht, einer Flamme, die flackert, und von der noch keiner sagen kann, ob sie ausgehen oder hell und ruhig leuchten wird; ein Refrain, der die ohnehin schon wunderschöne Melodie der Strophe noch einmal durch eine ungeahnte Wendung frei stellt und glänzen lässt, im seelenvollen Unisono der beiden Sänger; ein Ringen um die ganz großen Fragen, das sich nun ausgerechnet darin manifestiert, ob es schon Zeit ist, die Schuhe auszuziehen. Ein ganz großer Moment auf diesem Album.
Hansldeich ist ein alter Song, Ernst Molden hat den ein wenig von H.C. Artmanns „Blaubart“ inspirierten Text 1992 geschrieben, ein schauriges Ringelspiellied. Als Gast an der schaurigen Zither taucht Karl Stirner auf, der seinerzeit die Melodie beigesteuert hat, damals, als Stirner ein Nobody war, der Ernst Molden in der Kantine des „Schauspielhaus“ in die Arme lief. Heute bewirtschaftet Stirner zahlreiche Gassen und Geheimgänge des Wiener Musikgeschehens und hat die Rolle des geheimnisvollen Zampanos übernommen, ein veritables Charakterfach.
Hansldeich, rumpelnd ungekämmt, lässt ermessen, welchen langen Weg Ernst Molden zurückgelegt hat und an wie vielen Stationen noch immer ein paar alte Fotos von ihm auf staubigen Kommoden stehen, weil man sich gern an ihn erinnert.
Die elektrische Gitarre weist den Weg zurück in die Gegenwart von Wien Mitte, zum Bahnhof, der gerade eine große Baustelle ist, zu den streng riechenden Kebapstandeln und den Straßensängern mit ihrem merkwürdigen Englisch. Jugendlich verspielt, nämlich über einer tanzenden akustischen Gitarre, verhandeln die beiden Sänger auf Stagl ma d Schui enorm musikantisch das Thema, was man neben der Schule alles schwänzen könnte, bevor sie mit Woid aus Rauchfeng eine solide, mächtige Hymne auf die Existenzfrage anstimmen. Auch wenn der Reim „und eigndlech warads schod waun i mi aufheng“ ein wenig kokett scheint, so löst die Apotheose des Songs doch alles ein, was eine volle, sentimentale Melodie versprechen darf: „i leg mi en an weingoatn und traam i bin a klaana bua und es lem gibt bis auf weitares a rua.“
Bis auf Weiteres, wohlgemerkt.
Die Frage Is a dod da Mau, die der Molden-Resetarits-Soyka-Wirth-Chor mit kräftiger Stimme stellt, ist auf dem Mist von Moldens Sohn Leopold gewachsen, der das wissen wollte, als er im Kritzendorfer Donaustrandbad einen reglosen Herren beim Sonnenbaden beobachtete. Der Refrain bricht einen merkwürdig verhatschten Blues vom Zaun, und auch die Auflösung der Frage durch eine Gegenfrage ist alles andere als tröstlich: "oda schdiabd a easchd muagn?"
De Blia ist das schmalste Lied auf diesem Album, und dennoch das verschwenderischste. Es pflückt nur mit einer Gitarre die Erlösung des Frühjahrs von den Bäumen. Es erzählt im Duft der Blüten eine Liebesgeschichte, die von inniger Selbstverständlichkeit ist. Dafür braucht das Lied nicht mehr als die Andeutungen von Melodien, die auch einem großen Chor die Gänsehaut über den Rücken jagen würden. Ein paar sparsame Akkorde, ein paar Sätze, die ins Pathos führen könnten, denen aber ein ehrliches Lachen die Richtung weist. Was für eine Kraft. Was für ein Schlusslied.  (Christian Seiler)
www.ernstmolden.at
www.monkeymusic.at
www.hoanzl.at


Kurz davor ist es passiert
Der mehrfach preisgekrönte Film von Anja Salomonowitz ist bei der Filmgalerie451 auf DVD erschienen.
Kurz davor ist es passiert ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem globalen Phänomen des Frauenhandels. Anja Salomonowitz wählt einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema: ihr Film basiert auf realen Erzählungen gehandelter Frauen, aus denen die Regisseurin ein dokumentarisches Drehbuch erarbeitet hat. Die Geschichten werden nicht von SchauspielerInnen, sondern von Menschen nacherzählt, die mit den Ereignissen und Orten des Films in einer Beziehung stehen könnten: ein Zöllner, eine Dorfbewohnerin, ein Bordell-Kellner, eine Diplomatin und ein Taxi-Chauffeur.
Drehbuch & Regie: Anja Salomonowitz
DarstellerInnen: Rainer Halbauer, Otto Pikal, Anna Sparer, Leopold Sobotka, Gertrud Tauchhammer
Kamera: Jo Molitoris
Licht: Vladimir Bilic
Ton: Eric Spitzer
Musik: Florian Richling & David Salomonowitz
Produktionsleitung: Karin Berghammer
Produzenten: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Produktion: Amour Fou Filmproduktion
Auszeichnungen:
Wiener Filmpreis - Viennale 2006
Caligari Filmpreis - Berlinale 2007
Special Mention - Cinéma du Réel 2007
Preis für die beste Bildgestaltung - Diagonale 2007
Artistic Innovation Award - Mar del Plata 2007
New Vision Best Director Award - Alba IFF 2007
Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück 2007
Special Mention - Jihlava Int'l Documentary Filmfestival 2007
Preis der Wiener Filmjournalisten 2007
DVD
Dolby Digital 2.0, 16:9, All Regions
Untertitel: Englisch, Französisch
Extras: Interview mit Anja Salomonowitz (A 2009, 15 min), Fotogalerie, Unterrichtsmaterial, Trailer
www.kurzdavor.at, www.filmgalerie451.de


BAUCHKLANG - Live In Mumbai
MONCD056
Bauchklang ist kumulatives Zwerchfellvibrieren. Christian Birawsky (Mouthpercussion), Andreas Fraenzl (Lead vocals), Gerald Huber (Human Beatbox), Alex Boeck (Bass), Philipp Sageder (Vocal Sounds) tragen ihre Instrumente immer bei sich und übertragen den damit generierten Sound, von Clubmusik über Reggae, HipHop bis World Music, auf das Publikum. Mit Live-Auftritten in Europa hat sich die St. Pöltner Formation eine ständig wachsende Fangemeinde und zwei „Amadeus Awards“  eingespielt. Die mittlerweile zweite Bewährungsprobe im Blue Frog, dem Club der oberen Zehntausend in Mumbay (dem früheren Bombay) und Plattform und Bühne für Musiker, Bands und DJs, haben die niederösterreichischen Beatboxer mit großem Erfolg bestanden.
Ihr bereits drittes (allerdings erstes Live-) Album präsentiert eine Auswahl von bekannten und neuen Titeln, begeleitet vom Jubel der neuen, indischen Fans und spontane Sessions mit indischen Größen wie der Sängerin Shilpa Rao oder dem Percussionisten Vivek Rajagopalan. Die Bonus-DVD der limitierten Erstauflage liefert die Bilder dazu.
Vertrieb: Hoanzl (A), Broken Silence (D/CH), finetunes (digital)
www.bauchklang.at


Superfly Vol. 1 
Soulful Tunes From The Past, Present and Future.
Am 3. Juli 2009 präsentierten Sunshine Enterprises & 98.3 Superfly.fm die erste Superfly Compilation. 
Benannt nach einem der größten Hits des Soul Musikers Curtis Mayfield, versorgt Vienna‘s Soulful Radiostation seit mehr als einem Jahr die Welt mit Funk, Jazz, Disco, House und vor allem mit viel Soul. Superfly 1 enthält einen kleinen Auszug daraus, mit Old School Helden wie Rodney Franklin oder Lee McDonald, Pop Größen wie Prince oder Robin Thicke, Trendsetter wie Jazzanova oder The Dynamics und Geheimtipps wie Stee Downes oder Tuomo finden sich vereint auf dem schimmernden Silber. 
Der junge Wiener Radio Sender steht für Black Music und bietet zugleich eine Plattform für beseelte heimische Musik. Was wäre also eine erste Compilation ohne einige der lokalen Größen? Madrid De Los Austrias, Cut Ex und Rodney Hunter zeigen dass auch hierzulande Soul zuhause ist.
15 Tracks für alle Soulsüchtigen und die es noch werden wollen.
01  JAZZANOVA feat. CAPITOL A. - Rendezvous 
02  ROBIN THICKE - Magic   
03  TUOMO - Sweet With Me
04  THE FORT KNOX FIVE - Uptown Tricks feat. Mustafa Akbar (Rodney Hunter Remake)
05  CUT EX – Circles
06  BLOOD - Just Say It
07 THE DYNAMICS - Miss You
08 STEE DOWNES – Disciples
09 LEE McDONALD - We’ve Only Just Begun (TM Juke Remix)
10 RODNEY FRANKLIN - Windy City
11 D’INFLUENCE - Good Life
12 PRINCE - I Wanna Be Your Lover
13 MR. DAY  - Get Your Point Over (Patchworks Remix)
14 WAHOO - Don’t Take It Personal (George Levins Edit)
15 MADRID DE LOS AUSTRIAS - Buscando (Karuan vs. Circus Remix)
Distribution: www.hoanzl.at 
www.superfly.fm


Dzihan & Kamien: Music Matters
Couch Records
„Nur“ sieben Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „Gran Riserva“ gibt das Wiener Duo wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Könnte man beim treibenden Opener noch glauben, dass musikalisch alles beim Alten bleibt, wird man bei den darauf folgenden Musikstücken bald hellhörig: Die ehemaligen Wegbereiter und tonangebenden Begleiter der elektronischen Musikszene in Wien schlagen einen völlig neuen Weg ein – sie spielen Songs mit durchaus gewollten Reminiszenzen an die 60er oder 70er Jahre und die goldene Zeit der Albenproduktionen. Das elektronische Grundrauschen, mit Vintage-Klangästhetik nicht vereinbar, wird weitestgehend auf Null reduziert. Das Album stellt mit seinen insgesamt 13 Songs die Antithese zur fast allgegenwärtigen Fahrstuhlmusik dar: Der Albumtitel „Music Matters“ will das bewusste (!) Hören in den Mittelpunkt rücken – ein Unterfangen, das auf offene Ohren stoßen wird! (DJ The Big Kaminsky)
www.couchrecords.com


I got rhythm - wosbrauchimea
...so heißt das neue, gemeinsame CD-Projekt des unkonventionellen Streichquartetts StringFizz und der beiden Ausnahmekünstler Tini Kainrath und Willi Resetarits, Die CD ist Ergebnis ihrer intensiven Auseinandersetzung mit George und Ira Gershwin, zwei Giganten der Musikgeschichte. Entstanden ist ein Album, das mit dem Untertitel „Gershwin in Wien“ vielleicht am treffendsten beschrieben werden kann. Es bewegt sich im Spannungsfeld von Klassik, Pop und Wienerlied und eröffnet somit einen völlig neuen Zugang zum Werk der Gershwinbrüder. Aber vor allem ist „I got rhythm - wosbrauchimea“ eine Verbeugung vor den Gershwin-Brüdern, die heute noch genauso zeitgemäß sind wie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.
Willi Resetarits über das Projekt: „Ein Wiener und eine Wienerin singen Opernarien in einer von Weißen erfundenen amerikanisch-englischen Mundart der schwarzen Slumbewohner von Charlotte, N.C. der zwanziger Jahre. Weil warum? Lasst uns die Szenerie in die Wiener Vorstadt verlagern und im Wiener Dialekt singen! Damit dienen wir den Intentionen der Gershwins besser und auch das Publikum versteht besser, worum es geht.“
Für StringFizz bestand die besondere Herausforderung darin, Pop und Klassik miteinander zu verbinden: „Sänger aus der Rock- und Pop-Szene sind den ‚Beat’ gewohnt, über den improvisiert wird. Dagegen wollen klassische Sänger von klassischen Musikern optimal begleitet werden. Da prallten also zwei völlig unterschiedliche musikalische Welten aufeinander!“
Beginnend mit einer fulminanten Ouvertüre des Streichquartetts werden 20 Songs von ihrem ursprünglichen Swingcharakter befreit und in ein Klangbild verwandelt, das dem Empfinden des beginnenden 21. Jahrhunderts entspricht.
Die Arrangements von Michael Radanovics „entschmalzen“ und erfrischen Hits wie „Summertime“ oder „I Got Rhythm“ und machen diese zu einem aufregenden Hörerlebnis. Auch textlich wurde das Programm adaptiert und von Willi Resetarits, Tini Kainrath und der Cellistin von StringFizz, Marianne Bruckner zum Großteil in Mundart übertragen.
StringFizz:
Veronika Gottfried - 1.Violine
Sophie Gansch - 2.Violine
Ines Miklin - Viola
Marianne Bruckner - Violoncello
Tini Kainrath & Willi Resetarits – Gesang
CD-Präsentation: 8. Juni im Wiener Jazz-Club Porgy & Bess
www.williresetarits.at, www.stringfizz.at


BEST OF YODEL 99 – 09
Wer meint, Jodelmusik gehöre nicht unbedingt zu seinen Lieblingsgenres, sollte dieses Meinung über Board werfen. Das  facettenreiche Album von Christina Zurbrügg begeistert wohl auch Nicht-Jodelfans.
Auf der brandneuen Compilation mit ausgewählten Jodlern aus den letzten zehn Jahren spielt ein Streichtrio der Wiener Symphoniker mit luftigen Drums und elektronischen Keyboards, der Jodler erklingt als Madrigalchor. Es folgen eigenwillig groovige Traditionals wie „Vo Luzern gäge Weggis zue“ und der Alt-Wiener Dudler „d’Schindergruabm“ – eine Verbeugung vor der Dudlerin Trude Mally – in denen sich schneller Beat und Jazz-Gitarre treffen.
Bejodelt wird der Pinguin – eine Hommage an das „Penguin Cafe Orchestra“ – befreit werden die Gemsen in „Gams libre“ und es erklingen archaische Klänge vom Dobratsch.
Die Ziehharmonika in Slowmotion hebt die Zeit auf, lustvoll rhythmische Jodelchöre grooven mit, und natürlich greift Zurbrügg bei einigen Jodlern selbst in die Tasten ihres Akkordeons.
Weiters finden sich bisher unveröffentlichte Jodler aus dem Soundtrack „Bleiben oder Gehen“ auf dem Album, und als special track der Remix des Dudlers „Fuhrleut“ von „Sober Killer“.
LABEL: GAMSrecords www.gams.cc
Hörbeispiele gibt es auf www.zurbruegg.cc
VERTRIEB: HOANZL www.hoanzl.at


HALBZEIT
Ein Film von Christina Zurbrügg und Michael Hudecek, ein schweizerisch-österreichisches Tandem, das mit seinen heimatbezogenen Kultur-Dokumentationen einen Blick frei von Klischees und Verklärungen findet.
Die Sängerin und Filmemacherin Christina Zurbrügg verbrachte eine Hälfte ihres bisherigen Lebens in der Schweiz, die andere in Österreich. Sie zeichnet anhand ihrer eigenen Geschichte, begleitet von Begegnungen mit anderen Menschen, einer gehörigen Portion Humor und ihrer Musik ein ganz persönliches Portrait dieser beiden Nachbarstaaten. Sie selbst steht in der Lebensmitte. HALBZEIT eben. Grund genug, um leichtfüßig über das eigene Leben und das Leben überhaupt nachzudenken.
Bunt, vielschichtig, abenteuerlich – eine ganz persönliche Betrachtung zweier Nachbarländer: Schweiz – Österreich.
Produktion: GAMSfilm
Jetzt auf DVD erhältlich:
www.zurbruegg.cc, www.gams.cc


Stubnblues
aus sun und aus reg´n (2007)
Bereits 1994 hatte Willi Resetarits mit befreundeten Musikern, die sich teils auch in der Xtra Combo wieder fanden, gemeinsam mit dem Schriftsteller H. C. Artmann eine Advent-Lesung mit Musik in Salzburg veranstaltet. Dieser Auftritt kann als früher Vorläufer des Stubnblues betrachtet werden, denn Vertonungen von Dialekt-Gedichten Artmanns, ob gelesen oder gesungen und mit Musik, wurden zu einem festen Bestandteil im Programm der Gruppe. Auf „aus sun und aus reg“n, dem zweiten Album aus dem Jahr 2007, stehen diese Stücke neben „Pflückt ein Mädel Ribisel“ des Kabarettisten Karl Farkas (Musik: Ralph Benatzky), Liedern von Tom Waits und Van Morrison, österreichischer Künstler wie Peter Blaikner und Verena Göltl sowie Eigenkompositionen der Stubnblues-Musiker Peter Angerer, Herbert Berger, Roland Guggenbichler, Chris Haitzmann, Klaus Kircher, Willi Resetarits, Stefan Schubert. Musik aus aller Welt, vom Wienerlied über Jazz, Soul und Latin bis zum Stinatzer Lied. 
Die erste Stubnblues-CD (2005) ist bei gemeinsamen Wander- und Skitouren von Peter Angerer, Stefan Schubert, Klaus Kircher, Roland Guggenbichler und Willi Resetarits entstanden.
Stubnblues I und II können im Online-Shop auf www.williresetarits.at bestellt werden. Stubnblues III ist bereits in Produktion und wird im Frühjahr nächsten Jahres herauskommen.


Zeit zu gehen
Rund 28.000 Menschen besuchten bis März 2008 den Hospizfilm Zeit zu gehen in den österreichischen Kinos. Der Dokumentarfilm über das große Tabu unserer Zeit, das Sterben, ist jetzt auch auf DVD im gut sortieren Fachhandel und bei Polyfilm direkt erhältlich. Zwei Euro pro DVD werden als Spende an das CS Hospiz Rennweg überwiesen.
Anita Natmeßnig und ihr Team nahmen drei Monate am Alltag im CS Hospiz Rennweg teil, einer 12-Betten-Station, wo das Sterben als natürlicher Teil des Lebens akzeptiert wird.
Der Film zeigt, wie sechs unheilbar krebskranke Menschen die letzten Monate, Wochen und Tage ihres Lebens verbringen. Er macht Sterbende sichtbar und hörbar – dabei wird deutlich: Im Angesicht des Todes geht es um das Leben.
Der Film von Anita Natmeßnig zeigt eine Gegenwelt: hier geht es nicht darum festzuhalten, sondern loszulassen; nicht darum, schneller und stärker zu sein, sondern darum, schwächer zu werden: Lauter Tabus in einer auf Effizienz und Produktivität versessenen Gesellschaft. Das Sterben wird mit großem Respekt gezeigt, und mit Einwilligung aller Protagonisten. Dass es überhaupt eine Dreherlaubnis von der Hospiz Leitung gab – um die schon viele vergeblich angesucht hatten – lag an dem Vertrauen, das die Leitung der Filmemacherin entgegenbrachte. Denn Anita Natmeßnig hatte im Rahmen ihrer Psychotherapieausbildung ein mehrmonatiges Praktikum im Hospiz absolviert.
Nicht Sterben als Sensation, sondern Sterben als Alltag – und als Geheimnis, als geheimnisvoller Übergang – wohin? Das zeigt der Film Zeit zu gehen – und nicht ohne Witz, denn auch im Angesicht des eigenen Sterbens bleibt echten Wienern wie  Herrn Moser oder der Frau Reisinger der Humor erhalten.
www.polyvideo.at


MoZuluArt
Vusa Mkhaya Ndlovu, Blessings Nqo Nkomo und Ramadu, die drei Musiker aus Zimbabwe, sind Musikliebhabern schon seit einigen Jahren unter dem Namen Inzingizi ein Begriff. Mit ihren wunderbaren Stimmen und ihren charmanten Bühnenauftritten und bei gemeinsamen Projekten mit österreichischen Musikern wie zum Beispiel Hans Theessink begeistern sie das Publikum immer wieder von neuem.
Ihre neue CD "MoZuluArt - Zulu music meets Mozart" ist in Zusammenarbeit mit Roland Guggenbichler, der sie auch auf ihrer Tournee am Klavier begleitet, entstanden. Das Ergnis ist eine wunderbare Verschmelzung traditioneller Zulu-Klänge mit klassischer Musik, wobei besonderer Wert auf die Erhaltung der Originalmelodien und –rhythmen gelegt wurde. Für einen der Titel konnte die zwei Kontinente umspannende Band Prof. Wolfgang Puschnig - Österreichs Saxophonstar diesmal an der Flöte - gewinnen. Als Bonus Track befindet sich auch eine überarbeitete Version ihres Auftritts mit den Wiener Symphonikern auf der CD.
Aufgenommen wurde die CD in der Arena und im Radio Kulturhaus.
www.mozuluart.at