Veranstaltungstipps
N E W S
v.l.: Roman Frankl, Oliver Rosskopf, Bernhard Murg, Michael Niavarani
Foto: Jan Frankl
RESET - Alles auf Anfang
Herbert (Bernhard Murg), ein erfolgreicher Geschäftsmann in den besten Jahren, hat eigentlich alles. Eine Ehefrau, schwer hysterisch zwar, aber mit Yoga will sie das in den Griff zu kriegen. Ein Verhältnis mit seiner jungen Sekretärin, die leider ein Kind von ihm will, und auch, dass er sich endlich scheiden lässt. Einen enterbten schwulen Halbbruder, der ohne viel zu fragen bei ihm eingezogen ist. Mit einem Wort: Herbert hat zu viel. Und er hat genug davon. Als plötzlich sein alter Freund Martin in der Tür steht und – für eh nur ganz kurz – einen millionenschweren Geldkoffer bei ihm verstecken möchte, fasst Herbert einen Gedanken: Warum nicht einfach durchbrennen mit dem Schwarzgeld und alles hinter sich lassen? Doch durch einen plötzlichen, unerwarteten Schock fällt Herbert in Ohnmacht und verliert das Gedächtnis. Als er in sein Heim zurückkehrt, wollen ihn alle in das Leben pressen, das sie sich schon immer gewünscht haben...
Mit: Stefano Bernardin, Hemma Clementi, Eva Maria Frank, Günther Lainer, Julian Loidl, Bernhard Murg, Andreas Wanasek.
Regie: Bernhard Murg & Oliver Rosskopf
Produktion: Niavarani & Hoanzl GmbH
Die Erfolgskomödie von Roman Frankl & Michael Niavarani im Globe Wien:
www.globe.wien/programm-tickets/reset/
Karten: oeticket.com und regionale Spielstätten
Das Stück ist zum Preis von 9,99 Euro (A) auch als Buch (ISBN Nr. 978-3-9503907-0-4) erhältlich, in der Theater-Edition des Verlags Schultz & Schirm.
http://schultzundschirm.com


Foto: Udo Leitner
GRÜNMANDL
oder
Das Verschwinden des Komikers

Andreas Vitásek begibt sich auf eine Reise in das Gedankenuniversum des Kabarettisten, Volksschauspielers und Schriftstellers Otto Grünmandl. In seiner Hommage an einen Meister des Absurden verbindet Vitásek Ausschnitte aus Grünmandls Bühnenprogrammen wie „Ich heiße nicht Oblomow“ mit Texten aus der Spätphase und weniger bekannten Gedichten zu einem Porträt dieses einzigartigen Tiroler Künstlers.
Termine:
www.vitasek.at/termine/
Karten: www.stromboli.at, www.rabenhoftheater.com, oeticket.com;
www.vitasek.at


ROMEO & JULIA
Ohne Tod kein Happy End

Romeo und Julia sind nur deswegen das größte Liebespaar der Weltliteratur, weil sie nie miteinander leben mussten, sondern rechtzeitig gestorben sind.
Im Falle dieser höchst beklagenswerten Komödie von Michael Niavarani - sehr lang nach William Shakespeare - sind nicht die Lebenden gestorben sondern die Liebe. Im fünften Akt von Herrn Shakespeares Tragödie endet die dreitägige Ehe von Romeo und Julia durch einen Brief, der nicht rechtzeitig ankommt. Der Tod der beiden ist also ein Irrtum.
In dieser gänzlich unbekannten Ehetragödie entpuppt sich die ganze Ehe als Irrtum. Wo bleibt nach 20 Jahren Alltag die Romantik? Die Kinder sind aus dem Haus, die Geschäfte laufen gut – und plötzlich tauchen eine alte Liebe und eine junge Prinzessin auf und allen Beteiligten schießt die Verliebtheit wieder ein! Sofort kommt es zu Lügen, Sex und Betrug, zu einem Fechtkampf zwischen zwei alten Neurotikern, einem finanziellen Ruin, einer jungen Liebe, einer verschmähten Liebe, einer verzweifelten Liebe, einer gestorbenen Liebe, einer erotischen Liebe und einer Liebe zu Kokosnüssen, denn wie sagt William Shakespeare selbst: "Weise sein und lieben vermag kein Mensch!"
Mit Sigrid Hauser, Hemma Clementi, Eva Maria Frank, Susanna Preissl, Pia Strauss, Stefan Altenhofer, Otto Jaus, Günther Lainer, Georg Leskovich, Bernhard Murg, Michael Niavarani, Oliver Rosskopf u.a.
Bühnenbild: Ana Martin del Hierro
Bühnenbau: ART for ART Theaterservice GmbH
Kostüme: Theresa Ebner-Lazek
Maske: Aurora Hummer
Regieassistenz: Andrea Kern
Dramaturgie: Helen Zellweger
Musik: Michael Posch, Wolfgang Reithofer - Ensemble Unicorn
Stunt Team/Schwertkämpfe: Ape Connection
Eine Produktion der NIAVARANI & HOANZL GmbH
Ab Frühjahr 2016 im GLOBE WIEN, MARX-HALLE
Karl Farkasgasse 19, 1030 Wien
Termine: www.globe.wien/termine-tickets/
www.globe.wien


Foto: Udo Leitner
Sekundenschlaf
Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln.
Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz.
Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.
www.vitasek.at


Foto: Hubert Mican
Alfred Dorfer –bisjetzt
Alfred Dorfer blickt zurück. Auf Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, auf Neues. Er kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader (Freizeitmesse, Indien) bis zu seinem  preisgekrönten Programm „fremd“ und komponiert sie alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven (?) Biografie.
Kurz: eine Werkschau Dorfers.
Mit dabei, wie immer, seine musikalischen Begleiter Peter Herrmann, Günther Paal und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres.
Alle Termine auf:
www.dorfer.at/buehne/s_spielplan.htm