Veranstaltungstipps
N E W S
Foto: Lukas Beck
Roland Düringer: „Der Kanzler“
Ab 17. Oktober 2017
Der Kanzler, einst Hoffnungsträger der Partei, wird am Abend nach verlorener Wahl der Politik den rückgratlosen Rücken kehren. Den Feind in den eigenen Reihen, eine hochbezahlte, aber unglückliche Markenpositionierung und eine dreibeinige Hündin - mehr brauchte es nicht für einen Erdrutschsieg. Und der Kanzler stand genau darunter - am Ende des Erdrutsches - dort, wo das Geröll und der übelriechende Schlamm zu liegen kamen. Politik ist eben ein beinhartes, ein schmutziges Geschäft. Und während der Kanzler am frühen Morgen über den Dächern der Stadt an seiner letzten Rede feilt, hört er wieder einmal die mahnenden Worte seiner Mutter: „Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!“
www.kabarett.at/kuenstler/8/roland_dueringer/termine.html
www.facebook.com/RolandDueringerOfficial


Theaterfest Niederösterreich
14. Juni bis 10. September
An zwanzig Spielorten – Burgen, Schlösser, romantische Theaterhäuser, stimmungsvolle Open‐Air‐Bühnen und spezielle Theaterräume - wird wieder eine Genre-Vielfalt von Komödien über Musicals bis Opern und Operetten für Erwachsene und auch für Kinder geboten.
Ticket‐Line für alle Spielorte: 01 96096‐111
theaterfest‐noe.at


v.l.: Roman Frankl, Oliver Rosskopf, Bernhard Murg, Michael Niavarani
Foto: Jan Frankl
RESET - Alles auf Anfang
Herbert (Bernhard Murg), ein erfolgreicher Geschäftsmann in den besten Jahren, hat eigentlich alles. Eine Ehefrau, schwer hysterisch zwar, aber mit Yoga will sie das in den Griff zu kriegen. Ein Verhältnis mit seiner jungen Sekretärin, die leider ein Kind von ihm will, und auch, dass er sich endlich scheiden lässt. Einen enterbten schwulen Halbbruder, der ohne viel zu fragen bei ihm eingezogen ist. Mit einem Wort: Herbert hat zu viel. Und er hat genug davon. Als plötzlich sein alter Freund Martin in der Tür steht und – für eh nur ganz kurz – einen millionenschweren Geldkoffer bei ihm verstecken möchte, fasst Herbert einen Gedanken: Warum nicht einfach durchbrennen mit dem Schwarzgeld und alles hinter sich lassen? Doch durch einen plötzlichen, unerwarteten Schock fällt Herbert in Ohnmacht und verliert das Gedächtnis. Als er in sein Heim zurückkehrt, wollen ihn alle in das Leben pressen, das sie sich schon immer gewünscht haben...
Mit: Stefano Bernardin, Hemma Clementi, Eva Maria Frank, Günther Lainer, Julian Loidl, Bernhard Murg, Andreas Wanasek.
Regie: Bernhard Murg & Oliver Rosskopf
Produktion: Niavarani & Hoanzl GmbH
Die Erfolgskomödie von Roman Frankl & Michael Niavarani im Globe Wien:
www.globe.wien/programm-tickets/reset/
Karten: oeticket.com und regionale Spielstätten
Das Stück ist zum Preis von 9,99 Euro (A) auch als Buch (ISBN Nr. 978-3-9503907-0-4) erhältlich, in der Theater-Edition des Verlags Schultz & Schirm.
http://schultzundschirm.com


Foto: Udo Leitner
GRÜNMANDL
oder
Das Verschwinden des Komikers

Andreas Vitásek begibt sich auf eine Reise in das Gedankenuniversum des Kabarettisten, Volksschauspielers und Schriftstellers Otto Grünmandl. In seiner Hommage an einen Meister des Absurden verbindet Vitásek Ausschnitte aus Grünmandls Bühnenprogrammen wie „Ich heiße nicht Oblomow“ mit Texten aus der Spätphase und weniger bekannten Gedichten zu einem Porträt dieses einzigartigen Tiroler Künstlers.
Termine:
www.vitasek.at/termine/
Karten: www.stromboli.at, www.rabenhoftheater.com, oeticket.com;
www.vitasek.at


Foto: Udo Leitner
Sekundenschlaf
Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln.
Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz.
Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.
www.vitasek.at


Foto: Hubert Mican
Alfred Dorfer –bisjetzt
Alfred Dorfer blickt zurück. Auf Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, auf Neues. Er kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader (Freizeitmesse, Indien) bis zu seinem  preisgekrönten Programm „fremd“ und komponiert sie alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven (?) Biografie.
Kurz: eine Werkschau Dorfers.
Mit dabei, wie immer, seine musikalischen Begleiter Peter Herrmann, Günther Paal und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres.
Alle Termine auf:
www.dorfer.at/buehne/s_spielplan.htm