Veranstaltungstipps
N E W S
Foto: Wolfgang Sos
Foto: Ilse Hoffmann
„Ganz Wien. Eine Pop-Tour“
14. September 2017 bis 25. März 2018
Wien Museum am Karlsplatz

Die Ausstellung zeigt Kostbarkeiten und unbekanntes Material aus zahlreichen, vornehmlich privaten Sammlungen und Archiven: Videos, Konzertfotos, Plattencover, Flyer und Plakate, Bühnenoutfits, Musikinstrumente, Kurioses und vieles mehr. Insgesamt sind mehr als 300 Objekte zu sehen. Dazu kommen mehr als 40 AV-Stationen mit Soundbeispielen aus fast 70 Jahren Popgeschichte, u. a. von Wolfgang Ambros, Die Bambis, Bilderbuch, Blümchen Blau, Chuzpe, Al Cook, Georg Danzer, Drahdiwaberl, Falco, Jack Grunsky, Gustav, Hallucination Company, André Heller, Kruder & Dorfmeister, Hansi Lang, Marianne Mendt, Minisex, Misthaufen, Der Nino aus Wien, Novak´s Kapelle, Pulsinger & Tunakan, Schmetterlinge, Schönheitsfehler, Soap & Skin, The Dead Nittels, The Vienna Beatles, Tom Pettings Herzattacken und Wanda. Außerdem ist in der Ausstellung eine Auswahl aus dem „Lexikon der österreichischen Popmusik“ von Ö1 zu hören.
Sechs Jahrzehnte Wiener Pop-Geschichte, dargestellt anhand von Hot Spots der Musikszene: Die Tour führt zu Lokalen, Diskotheken, besetzten Häusern, Radiostationen und Studios, vom Künstlertreff Strohkoffer, in dem Helmut Qualtinger seine Figur des „Halbwilden“ entwickelte, über den Folkclub Atlantis und die 80er-Kultdisco U4 bis zum Studio von Kruder & Dorfmeister, wo in Wohnzimmeratmosphäre der coole Wiener Downbeat der 90er-Jahre erfunden wurde.
Die einflussreichsten Musikerinnen und Musiker haben in der Ausstellung ihren Auftritt. Wolfgang Ambros spielt den Hofa, Falcos Kommissar geht um. Anarchobands wie Novaks Kapelle oder Drahdiwaberl lassen die Fetzen fliegen, die Schmetterlinge protestieren mit der Proletenpassion. Studio-Equipment erinnert an die Glanzzeiten der international gefeierten Wiener DJ-Szene, ehe die Ausstellung mit Acts wie Gustav, Wanda und Bilderbuch in der Gegenwart landet.
Kuratoren: Walter Gröbchen, Michaela Lindinger, Thomas Mießgang
Tickets: Erwachsene: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro (Senioren, Wien-Karte, Ö1-Club, Menschen mit Behinderung, Studierende bis 27 Jahre, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Gruppen ab 10 Personen) Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre – Eintritt frei! Jeden ersten Sonntag im Monat für alle BesucherInnen – Eintritt frei!
www.wienmuseum.at


Sandra Gibson & Luis Recoder,
Light Spill, 2005
Foto: Hans Wilschut
ANALOG_DIGITAL. MEDIA (EX)CHANGES 
3. Oktober 2017 bis 28. Jänner 2018, METRO Kinokulturhaus

Die Zukunft des bewegten Bildes und die des Kinos stehen im Fokus der Ausstellung, die sich mit dem Übergang von analogen zu digitalen Bildmedien und den tiefgreifenden Veränderungen in der gesamten Filmindustrie und den enormen Herausforderungen an Filmarchive weltweit befasst.
Das Filmarchiv Austria thematisiert in Kooperation mit sound:frame diese bildmediale Zeitenwende und zeigt eine Auswahl zeitgenössischer Arbeiten von österreichischen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen, die sich in Filmen, Objekten und Installationen mit den verschiedenen analogen und digitalen Erscheinungsformen des Bewegtbildes auseinandersetzen.
Auf dem Programm stehen zudem über die gesamte Laufzeit drei „Podien" als erweiterte Diskussions- und Vermittlungsprogramme zum Thema bei freiem Eintritt sowie regelmäßige Führungen und Workshops (Filmen, Kopieren, Entwickeln, Bearbeiten mit und von Analogfilmmaterial, etc.) bei Voranmeldung.
Angeboten werden zudem, gegen Voranmeldung, zahlreiche altersspezifische Workshops und Vermittlungsangebote für Schulklassen, Studierende und andere Gruppen.
In einer von Virgil Widrich kuratierten Retrospektive wird vom 5. bis zum 16. Oktober ein faszinierender Querschnitt durch das nationale und internationale analog/ digitale Kino gezeigt.
Künstler und -innen der Ausstellung: Sandra Gibson und Luis Recoder (New York), Wim Janssen (Antwerpen), Rainer Kohlberger (Berlin), Depart/Leonhard Lass und Gregor Ladenhauf (Wien), Tony Lawrence (Sydney), Lydia Nsiah (Wien), Virgil Widrich (Wien), Antoinette Zwirchmayr (Wien).
www.filmarchiv.at


Fotos: David Rühm
Gerhard Rühm – BILD
4. Oktober 2017 bis 28. Jänner 2018, Bank Austria Kunstforum Wien
Die retrospektive Werkschau trägt dem richtungsweisenden Schaffen des Komponisten, Performers, Literaten und bildenden Künstlers Gerhard Rühm (1930 in Wien geboren) in seiner Vielfalt Rechnung und verhandelt dessen internationale Bedeutung als Intermedia-Pionier aus heutiger Perspektive. Rühms „visuelle poesie“ und deren musikalisches Pendant, die „visuelle musik“, mit grafisch bearbeiteten Notationen, sowie automatische, gestische und konzeptionelle Zeichnungen und Schriftfilme werden ebenso gezeigt wie seine „auditive poesie“, Klavierstücke, Chansons und Melodramen an der Schwelle von Sprache und Musik.
Mitbegründer der „Wiener Gruppe“
Im Klima der, von einem heute kaum mehr vorstellbaren „Ausmaß an reaktionärem Muff“ (G. Rühm) geprägten österreichischen Nachkriegszeit gründete Rühm gemeinsam mit Friedrich Achleitner, H.C. Artmann, Konrad Bayer und Oswald Wiener die legendäre, von etwa 1954 bis 1964 aktive „Wiener Gruppe“. Aus der Sprachlosigkeit angesichts des Grauens des Zweiten Weltkriegs entfaltete sich damit eine an die damals verschütteten Errungenschaften der frühen Avantgarden des 20. Jahrhunderts wie Expressionismus, Dada, Konstruktivismus und Surrealismus anknüpfende Neoavantgarde, die nach neuen, radikalen Formen von Ausdruck und Bedeutung der Sprache suchte; diese stellte keineswegs ein isoliertes österreichisches Phänomen dar, wie die Ausstellung vor Augen führt, sondern stand im Kontext internationaler Entwicklungen an der Schnittstelle von Sprachreflexion, Intermedialität, Konzeptualität und Peformance.
International vernetzte Avantgarde
Die beiden „Literarischen Cabarets“ (1958/1959) der Wiener Gruppe – die in der Zertrümmerung eines Klaviers – dem Symbol bürgerlicher Bildungskultur – durch Rühm und Achleitner gipfelten –, zählen zu den ersten Happenings der Kunstgeschichte. Nach Auflösung der Gruppe 1964 wanderte Rühm, der seine Arbeit in Österreich aufgrund eines Publikationsverbots boykottiert sah, nach West-Berlin aus, von wo aus er zahlreiche Kontakte zu Protagonisten der Fluxus-Gruppe pflegte, darunter zu Emmett Williams, Nam June Paik – oder auch zu Daniel Spoerri und John Cage. Die Verbindungen zu österreichischen Künstlern bleiben aufrecht, etwa in Form der Berliner Dichterworkshops oder des turbulenten ZOCK-Fests (1968), das als früher Höhepunkt der Wiener 68er-Revolte gilt.
Die Basis für sein vielfältiges Werk „visueller poesie“, dem Schwerpunkt der Ausstellung, legte Rühm Mitte der 1950er-Jahre. Erste Verbindungen von Schrift und Bild entstehen in „schreibmaschinenideogrammen“, in denen sich Rühm die normierenden Parameter der Schreibmaschine zu eigen macht und Sehen, Lesen und Tasten interpoliert. Während in den „typocollagen“ der grafische Charakter der aus dem Zeitungskontext gelösten Lettern in ein Spannungsverhältnis zur Wortbedeutung gebracht wird, ergründen die „schriftzeichnungen“ das Verhältnis von Begriff und zeichnerischer Ausführung.
In seinen „fotomontagen“ setzt Rühm gefundene Bilder zu oft überraschenden Konstellationen zusammen. Diese legen ihren Charakter als Wirklichkeitskonstruktionen offen und schließen an die Ästhetik der Diskontinuität avantgardistischer Collagen der 1920er-Jahre an. Kritik an Medien und an politischer Zensur sind auch in Rühms „vertuschten“, eingeschwärzten Zeitungen und Büchern auszumachen, die nur punktuell Wörter aussparen und damit neue Textaussagen entstehen lassen.
www.kunstforumwien.at, www.facebook.com/kunstforumwien


Foto: Violetta Wakolbinger
VALIE EXPORT
Das Archiv als Ort künstlerischer Forschung
10. November 2017 bis 28. Jänner 2018
Der Ausstellungsraum im Untergeschoss des LENTOS wird temporär zum Archiv VALIE EXPORT und gewährt Einblicke in das Denken, Forschen und Entwickeln der Künstlerin. Dabei wird sie als öffentliche Person, Theoretikerin und Lehrende aus einer Fülle von Dokumenten, Autografen, Skizzen und Entwürfen ebenso greifbar wie als private in Briefen, Gedichten, Fotos und Notizen. Aus dem Gesammelten und „Aufbewahrten“ erschließt sich das künstlerische Netzwerk und das kollektive Gedächtnis eines Zeitraumes von mehr als fünfzig Jahren.
Über die experimentelle Art der Präsentation nähert sich die Ausstellung dem umfangreichen Archiv der Künstlerin an. Sie vermittelt anhand exemplarischer Beispiele Eindrücke von der Bandbreite ihrer künstlerischen Forschung und Produktionsprozesse.
VALIE EXPORT, 1940 in Linz geboren, ist Pionierin des Avantgarde- und experimentellen Films und eine der renommiertesten MedienkünstlerInnen international. Zeitgleich mit Ausstellungsbeginn eröffnet das VALIE EXPORT Center Linz, das internationale Forschungszentrum für Medien- und  Performancekunst in der Tabakfabrik Linz, das, aufbauend auf dem von der Stadt Linz 2015 erworbenen VALIE EXPORT Archiv, vom LENTOS Kunstmuseum in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz betrieben wird.
www.valieexport.at
www.valieexportcenter.at
www.lentos.at


"flying pig", Studio The Glug, Bali, Drahtgeflecht, 200x170cm
WORLD ART WEIHNACHTSBASAR
Glückliche Schweine aus Drahtgeflecht, paradiesische Vögel aus dem Holz der Seidenakazie, fliegende Fische aus Fahrradteilen, stilvolle Vesparoller aus Rattan, fantasievolle Drachen aus Bambus und Fallschirmseide, beschwingte Engel aus Schwemmholz, schwebende Buddhas und noch mehr Beflügelndes aus der Welt des Kunsthandwerks.
18. November - 23. Dezember 2017, Mo - Sa , 11:00 bis 19:00 Uhr,
Ort: FORTUNAGalerie, Berggasse 21, 1090 Wien
www.fortuna-media.com


Guy Bourdin / Charles Jourdan 1978,
C-Print auf Fujiflex
© The Guy Bourdin Estate 2017, Courtesy Louise Alexander Gallery
Luigi Ghirri  /World no.1 1980,
Polaroid 20x24 Polacolor
© Eredi di Luigi Ghirri, Courtesy Fotosammlung OstLicht
Model 95 Kamera, 1948
© MIT Museum, Cambridge, MA
Konzeptstudie aus Balsaholz
für eine neue Faltkamera ca. 1970
© MIT Museum, Cambridge, MA
The Polaroid Project
18. November 2017 bis 25. Februar 2018, WestLicht. Schauplatz für Fotografie
Herausragende Künstlerinnen und Künstler – von Ansel Adams bis Andy Warhol – haben im Medium der Sofortbildfotografie neue Wege beschritten und die Ästhetik einer Ära geprägt. Ihren einzigartigen Werken stellt The Polaroid Project mit Kameramodellen, Konzepten und Prototypen jene innovative Technik an die Seite, die diese visuelle Revolution überhaupt erst ermöglichte. Wien – dank der Initiative von Peter Coeln seit 2010 die neue Heimat der International Polaroid Collection – ist die erste Station der Ausstellung in Europa.
Präsentiert werden rund 200 Polaroids von knapp 100 Fotografinnen und Fotografen, von den Anfangstagen der Corporation bis heute, mit einem Schwerpunkt auf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neben diesen Unikaten in den charakteristischen Formaten – vom bekannten SX-70 Schnappschuss mit seinem weißen Rahmen (8,8x10,7 cm) bis zum faszinierend detailreichen 20x24 Inch Großformat (50x60 cm) – demonstriert der Fokus auf die Technik der Sofortbildfotografie, dass die Kreativität von Unternehmensgründer Edwin Land und seinem Team derjenigen der Kunstschaffenden in nichts nachstand. Bevor die Firma in den 1990er-Jahren den Anschluss an die digitale Entwicklung verpasste, war Polaroid ein Synonym für visionäre Technologie, vergleichbar nur mit dem Status von Apple zum Beginn des neuen Jahrtausends. Nicht von ungefähr zählte Steve Jobs zu den größten Bewunderern von Land und seinen Erfindungen.
Das Phänomen Polaroid ist, auch als analoger und einzigartiger Gegenentwurf zur Masse digitaler Bilder, gerade in der jüngeren Generation populärer denn je. Eine Traditionsmarke wie Leica hat erst kürzlich ihre erste Sofortbildkamera auf den Markt gebracht. Und The Impossible Project, das nach der Pleite von Polaroid das Sofortbildverfahren wiederbelebte, firmiert – mit neuen Filmen und einer neuen Kamera im Gepäck – inzwischen unter dem legendären Namen in frischem Gewand: Polaroid Originals.
Polaroid selbst arbeitete von seiner Gründung an eng mit Fotografinnen und Fotografen zusammen. Zu den frühesten Beratern von Edwin Land gehörte kein Geringerer als Ansel Adams, Übervater der amerikanischen Landschaftsfotografie. Im sogenannten Artist Support Program stellte die Corporation sowohl arrivierten Größen als auch unbekannten Talenten der Kunst- und Fotoszene Filmmaterial und Kameras zur Verfügung und erhielt im Gegenzug nicht nur Feedback zu ihren Produkten, sondern auch ausgewählte Werke für die Sammlung.
The Polaroid Project vereint erstmals in einer Ausstellung den amerikanischen mit dem europäischen Teil der Sammlung, der sogenannten International Polaroid Collection, die 2010, nach dem Bankrott der Corporation durch den Einsatz von Peter Coeln und WestLicht vor dem Ausverkauf gerettet werden konnte und seitdem in Wien beheimatet ist. Mit zusätzlichen Leihgaben von den Künstlern und Künstlerinnen selbst und deren Nachlässen zeigt die Ausstellung auf den internationalen Stationen ihrer Tournee das Phänomen Polaroid an der Schnittstelle von Kunst und Technologie erstmals in seiner gesamten Breite.
Mit Polaroids von Nobuyoshi Araki, Sibylle Bergemann, Anna & Bernhard Blume, Guy Bourdin, Ellen Carey, Helen Chadwick, Chuck Close, Marie Cosindas, Barbara Crane, Philip-Lorca diCorcia, Joan Fontcuberta, Toto Frima, Luigi Ghirri, Richard Hamilton, Robert Heinecken, Gottfried Helnwein, Jan Hnizdo, David Hockney, Barbara Kasten, David Levinthal, Ulrich Mack, Robert Mapplethorpe, James Nitsch, Robert Rauschenberg, Lucas Samaras, Fazal Sheikh, William Wegman, Erwin Wurm u. v. a.
The Polaroid Project ist eine Koproduktion von WestLicht. Schauplatz für Fotografie, Wien, dem MIT Museum, Cambridge, Massachusetts und der Foundation for the Exhibition of Photography, Minneapolis / New York / Paris / Lausanne; kuratiert von Deborah G. Douglas, William A. Ewing, Barbara P. Hitchcock, Rebekka Reuter und Gary Van Zante.


„Malaria“ (Niki List)
Foto: OEFM
„The Bands“ (Egon Humer)
Foto: Robert Newald
This is not America – Austrian Drifters
7.  Dezember 2017 bis 3. Jänner 2018
Suchbewegungen zwischen Film und Pop, 1976 bis 2014
Wien 1976: Die Arena wird von jungen Menschen besetzt, die ein autonomes Kulturzentrum fordern. Das Ereignis wird auch gefilmt, u.a. von der Videogruppe Arena und Fritz Köberl. Das Ineinander von Filmemachen, Popkultur und politischer Haltung findet hier, für Österreich gesprochen, einen entscheidenden Impuls, dem das Programm „This is not America – Austrian Drifters“ nachgehen möchte.
Die Schau entstand im Rahmen des zwischen Pop und Film oszillierenden Spezialprogramms „1000 Takte Film“ der Diagonale 2017. Anlässlich der Ausstellung „Ganz Wien“, zu sehen bis 25. März 2018 im Wien Museum, kommt diese noch einmal in Wien zur Aufführung, mit Werken von Peter Ily Huemer, Barbara Albert, Egon Humer und anderen sowie zahlreichen Gästen, die für Gespräche zur Verfügung stehen.
Lässt man sich auf die schlingernde, ziellose Bewegung von "This is not America – Austrian Drifters" ein, wird man auch einer Reihe von Orten begegnen, an denen Pop in Österreich in besonderem Maße gelebt und weitergedacht wurde. In Egon Humers The Bands (1993) oder Wolfgang Strobls Eiszeit (1983) begegnet man Clubs wie dem U4, der Arena, dem Flex in Wien oder der Stadtwerkstatt in Linz: Kulminationsorten, an denen der dem Pop eigene Individualitätsdrang etwas Gemeinschaftliches (und damit potenziell Politisches) erzeugte. Zugleich aber wird man sich durchgehend an einem anderen zentralen Ort der Popkultur in Österreich befinden: im Kino.
http://filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&content-id=1216720898687&schienen_id=1508793000753&ss1=y


Navaridas & Deutinger (E/A)
„Your Majesties“
15. und 16. Jänner, 18.00 Uhr,
Toihaus Theater

Foto: Daniel-Schmidt
PNEU - Performing New Europe Festival
15. bis 20. Jänner 2018, Salzburg
Dieses von der SZENE Salzburg biennal veranstaltetet Format rückt die Künstler des Netzwerkes apap – Performing Europe2020, das von der SZENE Salzburg gemeinsam mit zehn europäischen Partnern verantwortet wird, in den Fokus. Neun ausgewählte Produktionen zeigen die thematische und ästhetische Vielfalt der zeitgenössischen europäischen Tanz- und Performanceszene. Eröffnet wird das Festival am 15. Jänner um 20 Uhr im republic von dem international erfolgreichen österreichisch-französischen Kollektiv Superamas, das in ihrem aktuellen Stück „Vive l’Armée!“ Theater, Choreographie, Performance, Musik und Film zu einer epischen und spektakulären Tapisserie verwebt.
Neun Produktionen von Künstlern aus Österreich, Frankreich, Spanien, Deutschland, Kroatien und den Niederlanden, darunter zwei Uraufführungen und vier Österreich-Premieren, stellen in unterschiedlichen Spielorten in der Stadt Salzburg die thematische und ästhetische Vielfalt des zeitgenössischen Tanz- und Performance-Schaffens unter Beweis.
So geht beispielsweise das Kollektiv Third Space in Building Conversation der Frage nach, was geschieht, wenn wir uns unterhalten. Basierend auf Gesprächstechniken aus verschiedenen Kulturen und Ländern, wie der australischen Aborigines oder den Teilnehmern der Occupy-Bewegung sowie von Theorien der Philosophen Bruno Latour und Chantal Mouffe fokussiert das Projekt die fundamentalen Bedingungen des Kommunizierens. In vier verschiedenen Modulen erfährt das Publikum in spielerischer Form, wie es ist, von einem anderen, als dem gewohnten Standpunkt aus zu sprechen und zeigt, wie die Art unseres Sprechens mit der Welt verknüpft ist. (Österreich-Premiere am 19. Jänner, 15.00 Uhr, Kavernen 1595)
Gesprächsformate, eine Diskussion und partizipative Workshops laden zur weiterführenden Auseinandersetzung mit den Künstlern, ihren Produktionen sowie kulturpolitischen Themen ein und runden das Bühnenprogramm ab.
www.szene-salzburg.net/pneu-18/
facebook.com/szenesalzburg


John Kenny (British trombonist) playing the Carnyx
© Francesco Marano
Deskford Carnyx
© David Lake
Archæomusica
The Sounds and Music of Ancient Europe
Stimulating all the senses and using both modern technology and hundreds of restored instruments, the exhibition allows visitors to experience Europe's earliest soundscapes - and to test a selection of ancient musical instruments.
Visitors will have the opportunity to touch the instruments and actually hear the sounds they make, and see the “sound-evidence” of the crucial role played by music in ancient societies. The project will also produce workshops, conferences, concerts, books, CDs, DVDs, and educational materials. A documentary will map out a detailed timeline starting from the archaeological find, the accurate reconstruction of the instruments, and finally the performance that will bring the ancient instruments back to life. A website will showcase the whole project and function as a virtual interdisciplinary music interface where scholars will share and consult other experts’ work.
The exhibition will - accompanied by concerts and other musical experiences featuring guest artists, as well as workshops and lectures - tour across Europe between June 2016 and December 2017, premiering at The Abbey of Ystad in Sweden on June 6.
The exhibition is part of a comprehensive EU project called EMAP. The participating countries are Sweden, Cyprus, Italy, Spain, Great Britain, Germany and Austria.
www.emaproject.eu
17. Jänner bis 28. Mai 2018
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg an der Havel
www.landesmuseum-brandenburg.de