Veranstaltungstipps
N E W S
Wien im Krieg (A 1915)
ARCHIV DER SCHAULUST
Eine Geschichte des frühen Kinos in der k.u.k. Ära 1896-1918
Ausstellung bis 31. Juli 2017 im METRO Kinokulturhaus  Wien

Erstmals präsentiert das Filmarchiv Austria seine weltweit größte und bedeutendste Sammlung zur Geschichte des Kinos in der Donaumonarchie. Auf 360 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeichnen rund 200 Exponate - eine Auswahl an raren Filmen, Apparaten, Fotografien, Programmheften, Plakaten u.v.m. - aus den Jahren 1896 bis 1918 das Werden des neuen Mediums nach.
Die erste öffentliche Kinovorführung in Österreich fand im Haus Kärntner Straße 45 (Eingang Krugerstraße 2) statt. Ein Mitarbeiter der Brüder Lumière führte dort ab dem 27. März 1896 »lebende Photographien« mit dem Cinématographe vor.
Filmprojektor Messter's Projection, um 1900
Das erste eigens errichtete Kinogebäude war 1902 der Münstedt Kino Palast im Wiener Prater. Auch Frauen beteiligten sich am Kinogeschäft. Eines der bekanntesten Wiener Kinos war das 1905 von Theresia Klein begründete Kino Klein, ebenfalls im Prater. Die Schaustellerin Auguste Seitz tourte mit ihrem Wanderkino noch in den 1910er-Jahren durch die Steiermark, während in allen großen Städten schon ortsfeste Kinos gegründet waren. 1909 hatte Wien 74, 1914 bereits 150 Kinos.
Katalog für Kinematographen von Pathé Frères, 1909
Die Ausstellung lädt dazu ein, lustvoll durch die lebendigen Bilderwelten des frühen Kinos zu flanieren und in die Atmosphäre der Pionierjahre des Films einzutauchen. Von den mehr als 500 im Filmarchiv Austria verwahrten Produktionen wird ein Kaleidoskop an Kostbarkeiten des internationalen und nationalen Schaffens gezeigt, von Lumière, Pathé, Gaumont und Méliès bis zu den ersten österreichischen Produktionen der 1906 gegründeten Wiener Saturn-Film und der ab 1910 tätigen Wiener Kunstfilm und Sascha-Filmfabrik. Diese dokumentieren die Entwicklung des Kinos – von den ganz der Schaulust verpflichteten Kurzfilm-Attraktionen der Wanderkino-Zeit über aktuelle Berichterstattung bis zu den an hochkulturellen Vorstellungen orientierten Langfilmen, die mit der Gründung ortsfester Kinos einhergingen.
KuratorInnen: Ernst Kieninger, Nikolaus Wostry, Martina Zerovnik.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog, eine dreiteilige DVD-Edition (Die k.k. Kinobox) sowie ein Kalender für 2017. Eine ergänzende Filmschau zeigt im Metro Kinokulturhaus parallel zur Laufzeit der Ausstellung monatliche Schwerpunktprogramme.
Öffnungszeiten: MO-SA 15:00 - 21:00, SO & Feiertag 10:00 - 21:00
METRO Kinokulturhaus Johannesgasse, 1010 Wien
http://filmarchiv.at/veranstaltung/1-ausstellung/


„Macross Frontier Movie:
Sayonara no Tsubasa
Éd. : Big West
Février 2011
Coll. Maison d’Ailleurs
Pop Art, mon Amour
Von Tadanori Yokoo zu Manga: Ein origineller Dialog
24. September 2016 bis 30. April 2017, Maison d'Ailleurs
Im rund 20 Minuten von Lausanne entfernten Yverdon-les-Bains im Maison d'Ailleurs bietet die aktuelle, von Pierre Keller kuratierte Ausstellung Einblicke in eine besondere Welt.
Metropolis, Osamu Tezuka
Couverture
15 septembre 1949
© Tezuka Productions Company
Werke von Tadanori Yokoo, auch als „Warhol Japans“ bekannt und Preisträger des Praemium Imperiale im Jahr 2015, die Originalseiten von Osamu Tezuka, seinerseits „Gott des Manga“ (und Vater von Astro Boy), sowie das japanische Erbe des Maison d’Ailleurs treten in einen originellen Dialog darüber, wie japanische Kunstschaffende in der Nachkriegszeit die klassischen Traditionen ihres Landes mit aktuellen westlichen Kunsttrends verschmolzen, um eine kulturelle Identität wieder herzustellen, die unter dem Zweiten Weltkrieg und den Atombomben gelitten hatte. „Pop Art, mon Amour“ präsentiert 48 Siebdruck-Posters von Tadanori Yokoo, die seit den 50er-Jahren bis heute entstanden sind; 79 Original-Strips aus Mangas von Osamu Tezuka, der sich ab 1948 von westlicher Science-Fiction inspirieren ließ; sowie 130 Objekte aus der Sammlung des Museums.
Öffnungszeiten:
Die bis So 11-18 Uhr
Maison d'Ailleurs, Museum für Science-Fiction, Utopie und außergewöhnliche Reisen
Place Pestalozzi 14, 1401 Yverdon-les-Bains – Schweiz
www.ailleurs.ch


John Kenny (British trombonist) playing the Carnyx
© Francesco Marano
Deskford Carnyx
© David Lake
Archæomusica
The Sounds and Music of Ancient Europe
Stimulating all the senses and using both modern technology and hundreds of restored instruments, the exhibition allows visitors to experience Europe's earliest soundscapes - and to test a selection of ancient musical instruments.
Visitors will have the opportunity to touch the instruments and actually hear the sounds they make, and see the “sound-evidence” of the crucial role played by music in ancient societies. The project will also produce workshops, conferences, concerts, books, CDs, DVDs, and educational materials. A documentary will map out a detailed timeline starting from the archaeological find, the accurate reconstruction of the instruments, and finally the performance that will bring the ancient instruments back to life. A website will showcase the whole project and function as a virtual interdisciplinary music interface where scholars will share and consult other experts’ work.
The exhibition will - accompanied by concerts and other musical experiences featuring guest artists, as well as workshops and lectures - tour across Europe between June 2016 and December 2017, premiering at The Abbey of Ystad in Sweden on June 6.
The exhibition is part of a comprehensive EU project called EMAP. The participating countries are Sweden, Cyprus, Italy, Spain, Great Britain, Germany and Austria.
www.emaproject.eu
Archæomusica tour:
The Abbey of Ystad, Sweden
June 6, 2016 to January 8, 2017
www.ystad.se/archaeomusica
Museo de la Ciencia, Valladolid, Spain
February 7 to May 21, 2017
www.museocienciavalladolid.es
National Museum of Slovenia, Ljubljana, Slovenia
June 11 to September 24, 2017
www.nms.si
Parco Regionale dell'Appia Antica, Rome, Italy
October 13 to December 11, 2017
www.parcoappiaantica.it


ROH Live Kino Saison 2016/17
ROH Live Kino bringt 12 Inszenierungen berühmter Opern- und Ballett-Aufführungen mit Starbesetzung, live und in High-Definition übertragen von der Bühne des Royal Opera Houses (ROH) im Londoner Covent Garden in mehr als 1.500 Kinos weltweit - in den USA, in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Japan und Australien. Seit der Saison 2016/17 erfolgt der ROH Live Verleih über Picturehouse Entertainment, der Vertrieb für Deutschland und Österreich über Schülke Cinema Consult GmbH
Sechs Opern- und sechs Ballett-Aufführungen stehen auf dem Programm:
Termine 2017:
31. Jänner: „Il Trovatore” / „Der Troubadour“ (Giuseppe Verdi)
Dmitri Hvorostovsky / Anita Rachvelishvili / Lianna Haroutounian / Gregory Kunde
Dirigent: Richard Farnes / Regisseur: David Bösch
Die Wiederaufführung von Verdis mitreißender Oper in einer Neuinszenierung von David Bösch, dirigiert von Richard Farnes, mit Dmitri Chworostowski in der Hauptrolle.
8. Februar: „Woolf Works” (Wayne McGregor)
Die erste Wiederaufführung des von den schriftstellerischen Werken Virginia Woolfs inspirierten, von der Kritik gefeierten und 2016 mit dem Olivier Award ausgezeichnetem Ballett-Triptychons von Wayne McGregor.
„Dornröschen",
am 28. Februar 2017
Foto: Tristram Kenton
28. Februar: „The Sleeping Beauty” / „Dornröschen“ (Marius Petipa)
Zudem mit Choreographie von Frederick Ashton, Anthony Dowell und Christopher Wheeldon;
Die Rückkehr des ersten Balletts der Kompanie auf der Covent Garden-Bühne aus dem Jahr 1946 entführt  in eine verwunschene Welt voller Prinzessinnen, feenhafter Patinnen und Zaubersprüche.
30. März:  “Madama Butterfly” (Giacomo Puccini)
Ermonela Jaho / Marcelo Puente / Scott Hendricks / Elizabeth Deshong
Dirigent: Antonio Pappano / Regisseur: Moshe Leise and Patrice Caurier
Antonio Pappano dirigiert in Puccinis zutiefst ergreifender Oper
eine eindrucksvolle Besetzung mit Ermonela Jaho an der Spitze.
11. April: “Jewels” (George Balanchines)
Erstmals auf der großen Leinwand: George Balanchines zeitlose Beschwörung des Glanzes und des Funkelns von Smaragden, Rubinen und Diamanten.
7. Juni: „The Dream”,  „Symphonic Variations”, “Marguerite and Amand” (Frederick Ashton)
Die drei beliebteste Werke des Choreographen Frederick Ashton, Gründer des Royal Ballet, an einem Abend.
Jonas Kaufmann als „Otello",
am 28. Juni 2017
Foto: Julian Hargreaves
28. Juni: „Otello”  (Giuseppe Verdi)
Jonas Kaufmann / Maria Agresta / Ludovic Tezier
Dirigent: Antonio Pappano / Regisseur: Keith Warner
Jonas Kaufmann gibt sein mit Spannung erwartetes Rollendebut als „Otello” in einer neuen Produktion von Verdis leidenschaftlicher Neuerzählung der großen Tragödie Shakespeares, dirigiert von Antonio Pappano.
Tickets sind in teilnehmenden Kinos erhältlich (weitere Kinos folgen):
Hollywood Megaplex Innsbruck und Pasching
Kino Lambach
Kino Freistadt
Cinema Paradiso St. Pölten und Baden
Haydn Kino Wien
UCI Annenhof, Graz
The Wulfenia, Klagenfurt
www.megaplex.at, www.uci-kinowelt.at,
www.cineplexx.at,
www.roh.org.uk