Veranstaltungstipps
N E W S
Pink Floyd 1967
© Pink Floyd Music Ltd/ Photo: Vic Singh
Pink Floyd: Their Mortal Remains
May 13 until October 15th, 2017
Aubrey Powell curates alongside Paula Stainton for Pink Floyd and, for the V&A, a team lead by Senior Curator Victoria Broackes. The curators have worked in close consultation with Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason and the Estate of Richard Wright on the content of the exhibition, which features over 350 artefacts spanning the band's five decades, alongside material from the V&A’s outstanding collections of art, design, architecture and performance.
David Gilmour 1973
© Jill Furmanovsky
To mark 50 years since the band released their first single Arnold Layne, and more than 200 million record sales later, V&A invites visitors to experience this immersive, multi-sensory and theatrical journey through Pink Floyd’s extraordinary world, their music, iconic visuals and staging of the band, from the underground psychedelic scene in 1960s London to the present day, illustrating their ground-breaking use of special effects, sonic experimentation, powerful imagery and social commentary. Marking the first collaboration in decades of Pink Floyd’s remaining members, it features artefacts including never-before-seen material, presented alongside works from the V&A’s outstanding collections of art, design, architecture and performance. Highlights include spectacular set and construction pieces from some of Pink Floyd’s most innovative and legendary album covers and stage performances including The Dark Side of the Moon, The Wall and The Division Bell, instruments, music technology, original designs, architectural drawings, handwritten lyrics and psychedelic prints and posters.
A live recording of the song "Comfortably Numb", which makes museumgoers feel as though they were in the middle of the audience at a live show, was remixed using Sennheiser's AMBEO 3D Audio Technology. The studio has been transformed into a stage where the musicians are playing live. The magicians behind this transformation are sound engineers Andy Jackson and Simon Rhodes and producer Simon Frangeln.
http://pinkfloydexhibition.com


Foto: Juan Maiquez
33⅓ – Cover Art
22. Juni bis 9. November 2017, Kunstraum Nestroyhof
Kuratiert von Christine Janicek, der künstlerischen Leiterin des Kunstraums Nestroyhof, und von dem deutschen Fotografen und Musikjournalisten Arne Reimer blickt die Ausstellung mit über 250 ausgewählten Exponaten zurück auf die Geschichte der Plattenhülle, dem Schnittpunkt zwischen Fotografie, bildender Kunst und Musik.
Dabei werden Cover von so unterschiedlichen MusikerInnen wie Sonny Rollins, Janis Joplin, Bob Dylan, Grace Jones oder André Heller vorgestellt, FotografInnen wie Lee Friedlander und Annie Leibovitz, aber auch Designergruppen wie Hipgnosis oder bildende KünstlerInnen wie Roger Dean und Bridget Riley. Ein weiteres Augenmerk gilt den legendären Plattenfirmen Blue Note und ECM, die auf ein einheitliches künstlerisch gestaltetes Erscheinungsbild ihrer Albumhüllen Wert legten.
http://kunstraum-nestroyhof.at/vorschau/3313-cover-art-53/


Foto: Wolfgang Sos
Foto: Ilse Hoffmann
„Ganz Wien. Eine Pop-Tour“
14. September 2017 bis 25. März 2018
Wien Museum am Karlsplatz

Die Ausstellung zeigt Kostbarkeiten und unbekanntes Material aus zahlreichen, vornehmlich privaten Sammlungen und Archiven: Videos, Konzertfotos, Plattencover, Flyer und Plakate, Bühnenoutfits, Musikinstrumente, Kurioses und vieles mehr. Insgesamt sind mehr als 300 Objekte zu sehen. Dazu kommen mehr als 40 AV-Stationen mit Soundbeispielen aus fast 70 Jahren Popgeschichte, u. a. von Wolfgang Ambros, Die Bambis, Bilderbuch, Blümchen Blau, Chuzpe, Al Cook, Georg Danzer, Drahdiwaberl, Falco, Jack Grunsky, Gustav, Hallucination Company, André Heller, Kruder & Dorfmeister, Hansi Lang, Marianne Mendt, Minisex, Misthaufen, Der Nino aus Wien, Novak´s Kapelle, Pulsinger & Tunakan, Schmetterlinge, Schönheitsfehler, Soap & Skin, The Dead Nittels, The Vienna Beatles, Tom Pettings Herzattacken und Wanda. Außerdem ist in der Ausstellung eine Auswahl aus dem „Lexikon der österreichischen Popmusik“ von Ö1 zu hören.
Sechs Jahrzehnte Wiener Pop-Geschichte, dargestellt anhand von Hot Spots der Musikszene: Die Tour führt zu Lokalen, Diskotheken, besetzten Häusern, Radiostationen und Studios, vom Künstlertreff Strohkoffer, in dem Helmut Qualtinger seine Figur des „Halbwilden“ entwickelte, über den Folkclub Atlantis und die 80er-Kultdisco U4 bis zum Studio von Kruder & Dorfmeister, wo in Wohnzimmeratmosphäre der coole Wiener Downbeat der 90er-Jahre erfunden wurde.
Die einflussreichsten Musikerinnen und Musiker haben in der Ausstellung ihren Auftritt. Wolfgang Ambros spielt den Hofa, Falcos Kommissar geht um. Anarchobands wie Novaks Kapelle oder Drahdiwaberl lassen die Fetzen fliegen, die Schmetterlinge protestieren mit der Proletenpassion. Studio-Equipment erinnert an die Glanzzeiten der international gefeierten Wiener DJ-Szene, ehe die Ausstellung mit Acts wie Gustav, Wanda und Bilderbuch in der Gegenwart landet.
Kuratoren: Walter Gröbchen, Michaela Lindinger, Thomas Mießgang
Tickets: Erwachsene: 10 Euro / ermäßigt 7 Euro (Senioren, Wien-Karte, Ö1-Club, Menschen mit Behinderung, Studierende bis 27 Jahre, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Gruppen ab 10 Personen) Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre – Eintritt frei! Jeden ersten Sonntag im Monat für alle BesucherInnen – Eintritt frei!
www.wienmuseum.at


Jonathan Bachman
Foto: Reuters
Ami Vitale
Foto: National Geographic
World Press Photo Exhibition 2017
15. September bis 22. Oktober 2017, WestLicht
Zu den dominierenden Themen im Wettbewerb zählen die Konflikte in der islamischen Welt, insbesondere der Krieg in Syrien und der Kampf gegen den IS im Norden Iraks, ebenso wie das Schicksal der Flüchtlinge auf den gefährlichen Transitrouten nach Europa.
Jenseits des Atlantiks, auf einer Demonstration in Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana, schoss der Fotograf Jonathan Bachman ein Bild für den zivilen Widerstand und die Proteste gegen die wiederholte Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den USA und belegte damit den ersten Platz in der Kategorie Aktuelle Themen. Das Bild zeigt die 27-jährige Aktivistin Ieshia Evans, die sich allein einem Kordon von schwer gepanzerten Polizisten in den Weg stellt.
In der Kategorie Natur belegte die amerikanische Fotojournalistin Ami Vitale einen zweiten Platz mit ihrer Geschichte über Aufzucht- und Forschungsstationen für Pandas in der chinesischen Provinz Sechuan. Insgesamt wurden im Wettbewerb 45 Fotografen und Fotografinnen aus 25 Ländern in acht Kategorien ausgezeichnet. Beworben hatten sich 5.034 Kandidaten und Kandidatinnen aus 125 Nationen mit über 80.000 Fotografien.
WestLicht. Schauplatz für Fotografie
Westbahnstraße 40, 1070 Wien
www.westlicht.com


Where Are We Now?“
50 Jahre steirischer herbst
22. September bis 15. Oktober 2017
Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss verschiedener Institutionen und Veranstaltungsreihen wie der Steirischen Akademie, Trigon oder dem Musikprotokoll vernetzt das „Festival der Produktion und der Prozesse“ internationale und regionale Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Kunst, Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur oder Neue Medien.
Zur Eröffnung experimentiert die gefeierte Choreografin Mette Ingvartsen mit sinnlichen, erotischen und sozialen Körpersprachen. 
Die jungen österreichischen Performer Simon Mayer und Florentina Holzinger zeigen neue Arbeiten: Menschen und Roboter, Licht, Sound und Kostüm sind die Akteure in Mayers kraftvollem wie poetischem Abend „Oh Magic“, während Florentina Holzinger in „Apollon Musagète“ mit virtuoser Körperlichkeit einen frischen Blick auf die Genres Zirkusvarieté und neoklassisches Ballett wirft.
Die slowenische EnKnapGroup  begibt sich gemeinsam mit dem Nature Theater of Oklahoma auf eine todesmutige Glückssuche, die in einen amerikanischen Traum zwischen Bagdad und dem Wilden Westen führt: „Pursuit of Happiness“.
Und das Nature Theater of Oklahoma wagt zudem das Unmögliche: Die Literaturnobelpreis-trägerin Elfriede Jelinek hat ihr, in ihren eigenen Worten, wichtigstes Werk „Die Kinder der Toten“ – ein „Gespensterroman“ freigegeben für eine filmisch-performative Inszenierung durch das amerikanische Performance-Kollektiv.
Die Konzert- und DJ-Reihe nistet sich heuer im Festivalzentrum ein. Mit von der Partie sind Künstler aus fünf Ländern – von der südafrikanischen Hip-Hop-Legende Dope Saint Jude, über die schottische Avantgarde-Pop-Komponistin Anna Meredith bis hin zur thailändischen Paradise Bangkok Molam International Band. 
Als Ergänzung des traditionellen Festivalprogramms werden anlässlich des Jubiläums Projekte realisiert, die sich mit der Geschichte des Festivals beschäftigen. Eine Sonderausstellung im GrazMuseum erzählt, wie sich das Festival seit seiner Gründung 1968 zu einer Plattform für zeitgenössische Kunst mit internationaler Strahlkraft entwickelte. Der Audiowalk „50 Jahre, 5 Knotenpunkte“ lässt die Stadt der Avantgardekunst neu erleben und auch über die Festival-App „herbst-Fragmente“ erzählen diverse Akteure von ihrem Festival.
Am 29. September wird das „herbstbuch 1968 – 2017“ mit Beiträgen von Diedrich Diederichsen, Valie Export, Sonja Gangl, Elfriede Jelinek uvm. um 19.30 Uhr im Forum Stadtpark präsentiert.
www.steirischerherbst.at


Sandra Gibson & Luis Recoder,
Light Spill, 2005
Foto: Hans Wilschut
ANALOG_DIGITAL. MEDIA (EX)CHANGES 
3. Oktober 2017 bis 28. Jänner 2018, METRO Kinokulturhaus

Die Zukunft des bewegten Bildes und die des Kinos stehen im Fokus der Ausstellung, die sich mit dem Übergang von analogen zu digitalen Bildmedien und den tiefgreifenden Veränderungen in der gesamten Filmindustrie und den enormen Herausforderungen an Filmarchive weltweit befasst.
Das Filmarchiv Austria thematisiert in Kooperation mit sound:frame diese bildmediale Zeitenwende und zeigt eine Auswahl zeitgenössischer Arbeiten von österreichischen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen, die sich in Filmen, Objekten und Installationen mit den verschiedenen analogen und digitalen Erscheinungsformen des Bewegtbildes auseinandersetzen.
Auf dem Programm stehen zudem über die gesamte Laufzeit drei „Podien" als erweiterte Diskussions- und Vermittlungsprogramme zum Thema bei freiem Eintritt sowie regelmäßige Führungen und Workshops (Filmen, Kopieren, Entwickeln, Bearbeiten mit und von Analogfilmmaterial, etc.) bei Voranmeldung.
Angeboten werden zudem, gegen Voranmeldung, zahlreiche altersspezifische Workshops und Vermittlungsangebote für Schulklassen, Studierende und andere Gruppen.
In einer von Virgil Widrich kuratierten Retrospektive wird vom 5. bis zum 16. Oktober ein faszinierender Querschnitt durch das nationale und internationale analog/ digitale Kino gezeigt.
Künstler und -innen der Ausstellung: Sandra Gibson und Luis Recoder (New York), Wim Janssen (Antwerpen), Rainer Kohlberger (Berlin), Depart/Leonhard Lass und Gregor Ladenhauf (Wien), Tony Lawrence (Sydney), Lydia Nsiah (Wien), Virgil Widrich (Wien), Antoinette Zwirchmayr (Wien).
www.filmarchiv.at


Tony Lawrence, Girl On Fire,
Abtastung von 8mm, digital, 3‘
Foto: Tony Lawrence
ANALOG_DIGITAL
MEDIA (EX)CHANGES
3. Oktober 2017 bis
28. Jänner 2018
Ausstellung im METRO Kinokulturhaus

Was ist die Zukunft des bewegten Bildes? Was die Zukunft des Kinos?
Der Übergang von analogen zu digitalen Bildmedien stößt nicht nur tiefgreifende Veränderungen in der gesamten Filmindustrie und ihren Zweigbranchen an, sondern leitet eine kulturelle Revolution ein. Laufbilder sind heute immer und überall und avancieren zur dominierenden Kommunikationstechnik. Gleichzeitig sind sie ungemein flüchtig und vergänglich - es gibt nämlich keine sicheren Langzeitspeicher.
Das Filmarchiv Austria thematisiert diese bildmediale Zeitenwende in einer neuen Ausstellung sowie einer begleitenden Retrospektive (5. bis 18. Oktober). Gezeigt wird eine Auswahl zeitgenössischer Arbeiten von KünstlerInnen, die in direkter Gegenüberstellung analoge und digitale Technologien als das reflektieren, was sie sind: zwei genuin verschiedene Weisen der Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe bewegter Bilder, jede mit ihrem spezifischem Satz an ästhetischen, materiellen und konzeptionellen Möglichkeiten.
KünstlerInnen: Sandra Gibson+Luis Recoder (New York), Wim Janssen (Antwerpen), Lydia Nsiah (Wien), Antoinette Zwirchmayr (Wien), Tony Lawrence (Sydney), Virgil Widrich (Wien), Depart/Leonhard Lass und Gregor Ladenhauf (Wien), Rainer Kohlberger (Berlin)
Kuratorinnen der Ausstellung: Eva Fischer, Anna Högner
Kurator der Retrospektive: Virgil Widrich
http://filmarchiv.at/analog-digital/


Fotos: David Rühm
Gerhard Rühm – BILD
4. Oktober 2017 bis 28. Jänner 2018, Bank Austria Kunstforum Wien
Die retrospektive Werkschau trägt dem richtungsweisenden Schaffen des Komponisten, Performers, Literaten und bildenden Künstlers Gerhard Rühm (1930 in Wien geboren) in seiner Vielfalt Rechnung und verhandelt dessen internationale Bedeutung als Intermedia-Pionier aus heutiger Perspektive. Rühms „visuelle poesie“ und deren musikalisches Pendant, die „visuelle musik“, mit grafisch bearbeiteten Notationen, sowie automatische, gestische und konzeptionelle Zeichnungen und Schriftfilme werden ebenso gezeigt wie seine „auditive poesie“, Klavierstücke, Chansons und Melodramen an der Schwelle von Sprache und Musik.
Mitbegründer der „Wiener Gruppe“
Im Klima der, von einem heute kaum mehr vorstellbaren „Ausmaß an reaktionärem Muff“ (G. Rühm) geprägten österreichischen Nachkriegszeit gründete Rühm gemeinsam mit Friedrich Achleitner, H.C. Artmann, Konrad Bayer und Oswald Wiener die legendäre, von etwa 1954 bis 1964 aktive „Wiener Gruppe“. Aus der Sprachlosigkeit angesichts des Grauens des Zweiten Weltkriegs entfaltete sich damit eine an die damals verschütteten Errungenschaften der frühen Avantgarden des 20. Jahrhunderts wie Expressionismus, Dada, Konstruktivismus und Surrealismus anknüpfende Neoavantgarde, die nach neuen, radikalen Formen von Ausdruck und Bedeutung der Sprache suchte; diese stellte keineswegs ein isoliertes österreichisches Phänomen dar, wie die Ausstellung vor Augen führt, sondern stand im Kontext internationaler Entwicklungen an der Schnittstelle von Sprachreflexion, Intermedialität, Konzeptualität und Peformance.
International vernetzte Avantgarde
Die beiden „Literarischen Cabarets“ (1958/1959) der Wiener Gruppe – die in der Zertrümmerung eines Klaviers – dem Symbol bürgerlicher Bildungskultur – durch Rühm und Achleitner gipfelten –, zählen zu den ersten Happenings der Kunstgeschichte. Nach Auflösung der Gruppe 1964 wanderte Rühm, der seine Arbeit in Österreich aufgrund eines Publikationsverbots boykottiert sah, nach West-Berlin aus, von wo aus er zahlreiche Kontakte zu Protagonisten der Fluxus-Gruppe pflegte, darunter zu Emmett Williams, Nam June Paik – oder auch zu Daniel Spoerri und John Cage. Die Verbindungen zu österreichischen Künstlern bleiben aufrecht, etwa in Form der Berliner Dichterworkshops oder des turbulenten ZOCK-Fests (1968), das als früher Höhepunkt der Wiener 68er-Revolte gilt.
Die Basis für sein vielfältiges Werk „visueller poesie“, dem Schwerpunkt der Ausstellung, legte Rühm Mitte der 1950er-Jahre. Erste Verbindungen von Schrift und Bild entstehen in „schreibmaschinenideogrammen“, in denen sich Rühm die normierenden Parameter der Schreibmaschine zu eigen macht und Sehen, Lesen und Tasten interpoliert. Während in den „typocollagen“ der grafische Charakter der aus dem Zeitungskontext gelösten Lettern in ein Spannungsverhältnis zur Wortbedeutung gebracht wird, ergründen die „schriftzeichnungen“ das Verhältnis von Begriff und zeichnerischer Ausführung.
In seinen „fotomontagen“ setzt Rühm gefundene Bilder zu oft überraschenden Konstellationen zusammen. Diese legen ihren Charakter als Wirklichkeitskonstruktionen offen und schließen an die Ästhetik der Diskontinuität avantgardistischer Collagen der 1920er-Jahre an. Kritik an Medien und an politischer Zensur sind auch in Rühms „vertuschten“, eingeschwärzten Zeitungen und Büchern auszumachen, die nur punktuell Wörter aussparen und damit neue Textaussagen entstehen lassen.
www.kunstforumwien.at, www.facebook.com/kunstforumwien


John Kenny (British trombonist) playing the Carnyx
© Francesco Marano
Deskford Carnyx
© David Lake
Archæomusica
The Sounds and Music of Ancient Europe
Stimulating all the senses and using both modern technology and hundreds of restored instruments, the exhibition allows visitors to experience Europe's earliest soundscapes - and to test a selection of ancient musical instruments.
Visitors will have the opportunity to touch the instruments and actually hear the sounds they make, and see the “sound-evidence” of the crucial role played by music in ancient societies. The project will also produce workshops, conferences, concerts, books, CDs, DVDs, and educational materials. A documentary will map out a detailed timeline starting from the archaeological find, the accurate reconstruction of the instruments, and finally the performance that will bring the ancient instruments back to life. A website will showcase the whole project and function as a virtual interdisciplinary music interface where scholars will share and consult other experts’ work.
The exhibition will - accompanied by concerts and other musical experiences featuring guest artists, as well as workshops and lectures - tour across Europe between June 2016 and December 2017, premiering at The Abbey of Ystad in Sweden on June 6.
The exhibition is part of a comprehensive EU project called EMAP. The participating countries are Sweden, Cyprus, Italy, Spain, Great Britain, Germany and Austria.
www.emaproject.eu
Archæomusica tour:
The Abbey of Ystad, Sweden
June 6, 2016 to January 8, 2017
www.ystad.se/archaeomusica
Museo de la Ciencia, Valladolid, Spain
February 7 to May 21, 2017
www.museocienciavalladolid.es
National Museum of Slovenia, Ljubljana, Slovenia
June 11 to September 24, 2017
www.nms.si
Parco Regionale dell'Appia Antica, Rome, Italy
October 13 to December 11, 2017
www.parcoappiaantica.it