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Dezember 2018
Nr. 236


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MEDIA BIZ digital


Foto Verena Pichlhofer
Respekt vor Feuer

Sicherheit war immer ein Thema für ihn, Kampfkunst in seiner Jugend ein erster Schritt in diese Richtung, erzählt Markus Weilguny im Gespräch mit Sylvia Bergmayer.

Action im Film, bei Business Events oder als individuelles Erlebnis an Wochenenden realisiert der an unterschiedlichen Unternehmen beteiligte Netzwerker mit ausgeprägtem Verständnis für realitätsnahe Spezialeffekte mit seinem Unternehmen Fighting for Film, allerdings nie auf Kosten der Sicherheit. „Wenn irgendeine besonders spektakuläre Szenen eines Films ein zu großes Sicherheitsrisiko mit sich bringt, Verletzungsgefahr besteht, steht immer die Sicherheit, also das Leben an erster Stelle“, erklärt Markus Weilguny, der den Titel Master of Science in Engineering trägt und zudem Erfahrungen in der Postproduktion, als SFX-Pyrotechniker, Waffenmeister und Stuntkoordinator gesammelt hat. Gemeinsam mit seinem Bruder, der ihn dazu überredet hatte, hat er auch eine Pyrotechnik-Ausbildung absolviert. „Ich hatte immer ein sehr respektvolles Verhältnis zu Feuer. Als Kind haben uns unsere Eltern ein Lichtfeuerzeug gekauft, das statt mit einer Flamme mit einer kleinen Glühbirne funktioniert hat, um uns die Angst vor dem Feuer zu nehmen. Die Pyrotechnik-Ausbildung habe ich sehr genossen, das war extrem lernintensiv und hat mir wiederum Möglichkeiten eröffnet und letztendlich auch dazu geführt, dass ich mit Joe Tödtling die Burning-Rekorde realisiert habe. Der Respekt vor dem Feuer ist geblieben, und bei all dem, den Stunts und der Pyrotechnik, sehe ich meine Aufgabe darin, jeden Plan in allen Varianten und Worst-Case-Szenarien durchzudenken und für jeden Worst-Case einen Alternativplan zu erstellen. Wenn das so nicht geht, mache ich es nicht.“

Schauspielerin Bernadette Kizik wagte einen Body Burn.
Foto Walter Lenauer

Sie sind an unterschiedlichen Firmen beteiligt, arbeiten an Projekten wie Hitman und zahlreichen Filmen mit, unterrichten und entwerfen Agenten-Anzüge. Hat Ihr Tag mehr als 24 Stunden?
Markus Weilguny: Vieles ist saisonal, es wird aber nie langweilig (lacht). Bei Fighting for Film geht es allerdings darum, von den Besten zu lernen. Wir haben von Anfang an für jeden Schwerpunkt Profis an Bord geholt. Ein paar kleine Bereiche kann ich selbst abdecken.

Wie sich Fighting for Film, vom ersten Cobra-Workshop für Zivilisten bis zum aktuellen Gesamtangebot - von der Betreuung am Set über Action-Workshops oder als Partner der Jochen Schweizer Gruppe bis zum umfassenden Ausbildungsprogramm - entwickelt hat, oder welche Kenntnisse man für die Filmwaffen-Betreuung mitbringen muss, erzählt Markus Weilguny im Gespräch, nachzulesen ab Seite 22 der aktuellen Ausgabe von MEDIA BIZ.
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