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Dezember 2018
Nr. 236


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MEDIA BIZ digital


Fotos: Live Free, Live Film
Stephen King auf der Visitenkarte

Warum der Wiener Regisseur Alexander Bruckner schon lange unbedingt ein Werk von Stephen King verfilmen wollte und wie er nun tatsächlich die Filmrechte für „Rest Stop“ erhalten hat, erzählt er im Gespräch mit Sylvia Bergmayer.

Fans von Stephen King werden bald mit einigen Verfilmungen seiner Werke beglückt. Vor kurzer Zeit hat er einige Geschichten frei gegeben, vor allem für junge Filmemacher, die keine Millionenbudgets zur Verfügung zu haben. „Jetzt wurden ungefähr zwei Dutzend Geschichten frei gegeben, und ich war sehr erfreut, dass „Rest Stop“ dabei war. Ich habe das Büro von Stephen King kontaktiert, Bewerbungsunterlagen geschickt, und vor wenigen Wochen kam die erfreuliche Nachricht. Der Vertrag wurde bereits von Stephen King unterzeichnet“, erzählt Alexander Bruckner. Die Adaption der Geschichte wird der Oscar-nominierte US-Autor Tab Murphy schreiben, gedreht wird 2019 in Los Angeles. Die Premiere, auch in Österreich, ist für Frühjahr 2020 geplant.

Wie konnten Sie Tab Murphy für das Projekt gewinnen?
Ich habe letztes Jahr drei Monate in Kalifornien gearbeitet. Da habe ich ihn kennengelernt. Ich wusste, dass er ein großer Fan von Stephen King ist, vor allem von seinen Horrorfilmen, während es mir eher die Thriller angetan haben. Er war gleich Feuer und Flamme, als ich ihn fragte, ob er eine Adaption der Geschichte schreiben will. Bis Ende des Jahres wollen wir das Drehbuch fertig stellen. Im Februar werde ich nach Los Angeles zurück gehen, für sechs bis 12 Monate.
Die Filmmusik schreibt übrigens Gerrit Wunder, ein österreichischer und international mehrfach ausgezeichneter Film- und TV-Komponist, mit einer Bandbreite von Musik zu TV-Serien oder zum Western „Dead Man“ bis zu Naturdokus für Red Bull Media.
Die Position des DoP ist zur Zeit noch offen, allerdings hat Kim Howland, Academy Award Winner 2009, bereits sein Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet.

Mehr darüber, auch, was ihn an „Rest Stop" so fasziniert, und von einem Drehbuch für einen Langfilm, das er gerade schreibt, berichtet Alexander Bruckner im Gespräch, nachzulesen ab Seite 28 der aktuellen Ausgabe von MEDIA BIZ.
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