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Rigoletto
© Karl_Forster
"Opus – Deutscher Bühnenpreis” für Rigoletto auf der Bregenzer Seebühn

Mit dem „Opus – Deutscher Bühnenpreis“ wird dieses Jahr die Inszenierung von Rigoletto des Münchener Regisseurs Philipp Stölzl ausgezeichnet.
Die Verleihung des Opus ist seit 2002 Bestandteil der Prolight + Sound in Frankfurt. Der Preis gilt als einer der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Bühnenprojekte und würdigt außerordentliche künstlerische Leistungen beim Einsatz von Technik für die Gestaltung von Theaterproduktionen, Konzerten, Open-Air-Events und anderen Inszenierungen.

Ausschlaggebend für die Preisvergabe war vor allem „die sprühende, künstlerische Fantasie“ von Regisseur und Bühnenbildner Phillipp Stölzl. So lobte die Jury – neben der extrem anspruchsvollen hydraulischen Steuerung der lebendig wirkenden Puppenteile – vor allem die Einbeziehung der Opern-Dramaturgie in die technische Realisation. Bei Rigoletto existiere die Technik nicht um der Technik willen, sondern gehe Hand in Hand mit der Ausarbeitung einer künstlerischen Idee.

Ein 35 Tonnen schwerer animierbarer Kopf mit abnehmbarer Nase, ein 338 Quadratmeter großer, per Seilzug gesteuerter Kragen, zwei bewegliche Hände aus Stahl, Holz und Styropor und ein mit 1300 Kubikmeter Helium gefüllter Fesselballon: ein Bühnenbild mit durchaus beachtlichen Dimensionen. Für die richtige Lichtstimmung sorgen mehr als 300 Scheinwerfer, darunter 60 Moving Lights.

Rund zehn Monate Bauzeit war allein für die Bühne erforderlich, 46 Technikfirmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren beteiligt. Der gesamte Prozess von der Planung bis zur Endkorrektur hat drei Jahre in Anspruch genommen hat.

In seiner ersten Saison an der Bregenzer Seebühne war Rigoletto ein durchschlagender Erfolg mit durchgängig voll besetzten Rängen.

Ab dem 23. Juli 2020 geht Stölzls kunterbuntes Riesenspektakel in die nächste Runde – bis 23. August 2020.

https://bregenzerfestspiele.com/de/programm/rigoletto-0
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