N E W S
Zehn Nominierungen für „Little Joe“
Foto: Christa Amadea /coop99 filmproduktion

„Nevrland“
© Jo Molitoris

Der Boden unter den Füßen
© Novotny FIlm. Foto: Juhani Zebra

„Joy“
© Filmladen Filmverleih
Ein starkes Zeichen für den österreichischen Film

Insgesamt wurden 16 Spielfilme, 22 Dokumentarfilme und 18 Kurzfilme zum Auswahlverfahren für den Österreichischen Filmpreis angemeldet. Aus diesen haben die derzeit 441 wahlberechtigten Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films in einem geheimen, notariell überwachten Wahlverfahren die Nominierungen in 16 Preiskategorien ausgewählt.
Der Film mit den meisten Nominierungen, nämlich insgesamt zehn, ist „Little Joe“ (Regie: Jessica Hausner), knapp gefolgt von sieben Nominierungen für „Der Boden unter den Füßen“ (Regie: Maria Kreutzer), und sechs Nominierungen jeweils für „Joy“ (Regie: Sudabeh Mortezai) und „Nevrland“ (Regie: Gregor Schmidinger).
Auffällig ist der hohe Frauenanteil, speziell in der Kategorie „Beste Regie“ sind nur Regisseurinnen nominiert  - Jessica Hausner („Little Joe“) 
Marie Kreutzer („Der Boden unter den Füßen“) und Sudabeh Mortezai („Joy“), und in der Kategorie „Bester Spielfilm“.
Alle Nominierten:
http://www.oesterreichische-filmakademie.at/presse.html

Zehn Jahre Filmpreis, zehn Jahre Akademie
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums wird es eine neue, 17. Kategorie, geben: „Publikumsstärkster Österreichischer Kinofilm“. Welcher Film der jeweils erfolgreichste eines Kalenderjahres war, wird dabei vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft (FAMA, Film and Music Austria) statistisch erhoben.
Die endgültigen Preisträger*innen in allen Kategorien werden in den kommenden Wochen durch die Akademie-Mitglieder aus den Nominierungen gewählt.
Die Auszeichnungen werden am 30. Jänner 2020 von der Akademie des Österreichischen Films im Auditorium Grafenegg im Rahmen einer großen Gala bekanntgegeben. Die Preisskulptur stammt von der österreichischen Künstlerin VALIE EXPORT.
Inszeniert wird die Veranstaltung durch Mirjam Unger, moderiert von der Schauspielerin Salka Weber gemeinsam mit Schauspieler und Regisseur Markus Schleinzer. Das Motto des Abends lautet „Green Film“, ein Thema, das im Bewusstsein österreichischer Filmschaffender bereits angekommen sei, dem man sich hierzulande aber künftig verstärkt widmen werde. Zum runden Geburtstag der Akademie wird ihr Präsident, Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, eine Jubiläumsrede halten.

Der Österreichische Filmpreis 2020 im ORF
In ORF 2 stimmt am 13. Jänner ein kurzes „kulturMontag Spezial“ mit dem Titel „Die Macht der Medien – Romy Schneiders letztes Interview“ um 22.30 Uhr auf die nachfolgende TV-Premiere von Emily Atefs preisgekröntem Drama „3 Tage in Quiberon“ (22.35 Uhr) mit Marie Bäumer in der Rolle der Leinwandikone Romy Schneider ein. Einen Sendungsschwerpunkt zum Österreichischen Filmpreis inklusive Studiogespräch gestaltet der „kulturMontag“ außerdem am 27. Jänner um 22.30 Uhr in ORF 2, gefolgt von einer Ausgabe der Dokureihe „CineKino“ über das Filmland Österreich um 23.30 Uhr.
Auch das Landesstudio Niederösterreich berichtet umfassend u. a. in „NÖ heute“, „Radio NÖ Mittagsmagazin“ und online über Nominierungen sowie die Preisverleihung. 
ORF III widmet dem Österreichischen Filmpreis am 30. Jänner 2020 einen ganzen Programmabend. Den Auftakt bildet um 19.45 Uhr ein „Kultur Heute Spezial“ aus Schloss Grafenegg mit Ani Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher am Roten Teppich. Während das Publikum der Preisverleihung im Auditorium Platz nimmt, präsentiert ORF III um 20.15 Uhr Mirjam Ungers zweifach mit dem Österreichischen Filmpreis 2017 ausgezeichnete und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens ko-finanzierte Verfilmung von Christine Nöstlingers Roman „Maikäfer flieg“ mit Jungstar Zita Gaier, Akademie-Präsidentin Ursula Strauss, Gerald Votava u. v. a.
Pünktlich um 22.00 Uhr melden sich Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr mit einem weiteren „Kultur Heute Spezial“ und bitten Preisträgerinnen und Preisträger zu Wort. Danach zeigt ORF III den zweifach Romy-gekrönten und siebenmal für den Österreichischen Filmpreis nominierten Thriller „Die Hölle“ (22.30 Uhr) von Oscar-Preisträger und Akademie-Präsident Stefan Ruzowitzky mit unter anderem Violetta Schurawlow, Tobias Moretti, Friedrich von Thun, Verena Altenberger.
ORF 1 bringt am Tag nach der Verleihung, am Freitag, dem 31. Jänner, um 21.55 Uhr die von der ORF-TV-Kultur gestaltete Sondersendung „Heim-Kino – Neues vom österreichischen Film“.

Österreichische Spielfilme in ORF 1 und ORF 2 im Jänner 2020
Spannung, Drama und beste Unterhaltung sind mit den ORF-Premieren von vier ausgezeichneten, vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens ko-finanzierten Kinofilmen garantiert: „Erik & Erika“ erzählt am Montag, dem 6. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 die – mit Markus Freistätter in der Titelrolle besetzte – Geschichte von Skisensation Erik(a) Schinegger und beleuchtet damit ein großes Tabuthema der 1970er Jahre. Am Montag, dem 13. Jänner, gibt Marie Bäumer um 22.35 Uhr in ORF 2 in Emily Atefs Leinwandepos „3 Tage in Quiberon“ Schauspielikone Romy Schneider – und zeigt vor allem den Menschen hinter dem Weltstar.

Drehbuchautorin und Regisseurin Katharina Mückstein stellt Sophie Stockinger am Donnerstag, dem 30. Jänner, um 23.10 Uhr in ORF 1 in den Mittelpunkt ihres Coming-of-Age-Dramas „L’Animale“. In Stefan A. Lukacs Langfilm-Debüt „Cops“ (31. Jänner, 20.15 Uhr, ORF 1) brilliert Laurence Rupp als ehrgeiziger WEGA-Rekrut, der nach einem gefährlichen Einsatz von seinen Kollegen als Held gefeiert wird, aber selbst mit Flashbacks und Panikattacken zu kämpfen hat.

Mit „Vielleicht in einem anderen Leben“ (16. Jänner, 0.05 Uhr, ORF 2), „Atmen“ (21. Jänner, 0.05 Uhr, ORF 1), „Hotel Rock’n’Roll” (24. Jänner, 20.15 Uhr, ORF 1), „Paradies – Glaube“ (27. Jänner, 0.00 Uhr, ORF 2), „Risse im Beton“ (27. Jänner, 1.25 Uhr, ORF 2), „Das finstere Tal“ (30. Jänner, 0.45 Uhr, ORF 1), „Stille Reserven“ (30. Jänner, 2.30 Uhr, ORF 1), „Grenzgänger“ (30. Jänner, 4.00 Uhr, ORF 1) und „Die Beste aller Welten“ (31. Jänner, 22.25 Uhr, ORF 1) stehen außerdem die Dakapos topbesetzter und preisgekrönter Spielfilme auf dem Programm.

Radio-, Online- und Teletext-Berichterstattung im ORF zum Österreichischen Filmpreis
Wie gewohnt widmen sich auch die ORF-Radios der Verleihung des Österreichischen Filmpreises. Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT (im Magazin „Kultur und Show“ ab Seite 190) werden im Rahmen ihrer aktuellen Kulturberichterstattung ausführlich über den Österreichischen Filmpreis berichten. In der ORF-TVthek werden alle Sendungen des TV-Schwerpunkts rund um den Österreichischen Filmpreis, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und für sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand abrufbar sein.

www.oesterreichische-filmakademie.at
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