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KommAustria genehmigt Testbetrieb für 5G-Antennenfernsehen

Zur Erprobung der vielleicht nächsten Generation des digitalen Antennenfernsehens genehmigt die Medienbehörde KommAustria der Österreichischen Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) einen Pilotversuch für digitalen Rundfunk auf Basis des Mobilfunk-Übertragungsstandards 5G. Neben Fernsehen sollen auch Radioprogramme als echtes Rundfunkangebot, also als „one-to-many“-Signal, aber unter Verwendung von 5G ausgestrahlt werden. Der Testbetrieb wird über die zwei Wiener Großsendeanlagen am Kahlenberg und in Liesing durchgeführt werden. Dafür stellt die Behörde befristet bis zum 30. Juni 2020 einen Kanal im 700-MHz-Band zur Verfügung, das bis dahin noch als Rundfunk-Frequenzbereich in der Zuständigkeit der KommAustria liegt. Im Frühjahr kommt unter anderen auch dieses Frequenzband für den Auf- und Ausbau von 5G-Mobilfunk zur Versteigerung und ist mit 1. Juli 2020 europaweit harmonisiert dem Mobilfunk gewidmet.
5G kann bekanntlich in Kombination mit einer eigens für Mobilfunkstandards entwickelten Technik auch als Träger für Rundfunksignale zum Einsatz kommen. Die derzeit für Testzwecke dafür verfügbare Zusatz-Technik eines Broadcast Modes wird als „further evolved Multimedia Broadcast Multicast Service“ (feMBMS) bezeichnet. Die feMBMS-Signale für den Pilotversuch bzw. in Zukunft die „5G New Radio Broadcast“-Signale werden dann außerhalb von Mobilfunkbändern auf eigenen Frequenzen ausgestrahlt.
Der Bescheid der KommAustria sieht unter anderem auch vor, dass sich Programmveranstalter auf Nachfrage und unter bestimmten Voraussetzungen mit ihren Programmen an dem Testbetrieb der ORS beteiligen können.
Alle Einzelheiten und Auflagen des Testbetriebes sind dem Bescheid der Medienbehörde zu entnehmen:
www.rtr.at/de/m/KOA431019005
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